Wiener Stadthalle: Kein Verlust durch Derivatportfolio

Positiver Cashflow des Portfolios liegt aktuell im sechsstelligen Bereich Einsatz einzelner Termingeschäfte begründet keine neue Risiken

Wien (OTS) - Zum heute veröffentlichten Kontrollamtsbericht
Wiener Stadthalle - Prüfung von Finanztermingeschäften und der Monierung des Kontrollamtes zu diversen Geschäften stellt die Wiener Stadthalle folgendes fest:

Das Derivatportfolio der Wiener Stadthalle dient ausschließlich zur Zinssicherung der Leasingfinanzierung der Halle F. Die Leasingfinanzierung für die Halle F ist langfristig angelegt, mit einem Zeithorizont bis zum Jahr 2035. Das Portfolio zur Zinssicherung steht somit in Bewertungseinheit zum Grundgeschäft dieser Immobilienleasingfinanzierung.

Alle Derivate dienen ausschließlich zur Zinsabsicherung

Abweichend von den Feststellungen des Kontrollamtes hält die Geschäftsführung der Wiener Stadthalle fest, dass durch den Einsatz einzelner derivativer Finanzinstrumente keine neuen Risiken für die Wiener Stadthalle begründet wurden. Das Gesamtportfolio steht damit in einer Bewertungseinheit zum Grundgeschäft der Leasingfinanzierung.

Kein Verlust: Portfolio mit positivem Cashflow von 340.000 Euro

Wie auch aus dem Kontrollamtsbericht auf Seite 22 in der dort dargestellten Tabelle hervorgeht: "Zum Stichtag 30. Juni 2011 weisen die Finanzgeschäfte einen positiven Gesamtertrag von 123.878,-- Euro aus".

"Aktuell (mit Ende Oktober 2011) liegt der Gesamtertrag bei rund 340.000,-- Euro, das heißt, dass durch das aktive Zins- und Risikomanagement der Wiener Stadthalle bis dato in der Gesamtschau eine positive Entwicklung der Derivatgeschäfte möglich war", so die Geschäftsführung der Wiener Stadthalle.

Aufbau des Derivatportfolios in zwei Phasen

Mit dem Aufbau des Derivatportfolios zur Zinsabsicherung des Leasinggeschäftes der Halle F hat die Wiener Stadthalle im Jahr 2006 begonnen.

Die Auswahl der Produkte in der ersten Phase erfolgte nach Prüfung gemäß den damals gültigen Marktbedingungen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise führte ab 2007 dazu, dass eine Restrukturierung der Zinsabsicherungsprodukte notwendig wurde. In dieser zweiten Phase wurde im Mai 2010 ein externer Finanzberater beauftragt, entsprechende Restrukturierungen im Portfolio vorzunehmen, um auf die sich ändernden Rahmenbedingungen rasch und effektiv im Sinne der Risikominimierung zu reagieren.

Regelmäßiges Monitoring und Portfoliomanagement im Sinne der Zinsoptimierung

Für die zukünftige Entwicklung wurde ein monatliches Monitoring eingerichtet, um ein rasches Agieren im Sinne der Zinsoptimierung sicherzustellen. Mit dem bestehenden monatlichen Monitoring und den daraus eventuell abzuleitenden finanztechnischen Optimierungen wird die Stadthalle sicherstellen, auch weiterhin ein positives Ergebnis aus dem Derivatgeschäft zu erreichen.

Die bilanztechnischen Bewertungen erfolgen planmäßig im Rahmen der Bilanzierungen jeweils zum Stichtag 30. September eines jeweiligen Kalenderjahres. Dabei wird gemeinsam mit der Wirtschaftsprüferin und den Finanzexpertinnen bzw. Finanzexperten erneut eine Bewertung im Konnex zum Gesamtpaket vorgenommen.

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Elisabeth Strobl
Wiener Stadthalle
Marketing & Kommunikation
Tel.: +43 1 98 100 319
E-Mail: e.strobl@stadthalle.com

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