AUF-AFH: Reindl: Fischer muss Darabos endlich stoppen!

SPÖ-Personalpolitik beim Heer gewinnt Dilettantismus-Preis

Wien (OTS) - "Wenn jetzt nicht endlich der oberste Befehlshaber
des Bundesheeres eingreift, und seinen völlig überforderten Verteidigungsminister bremst, dann besteht die Gefahr, 'Dass wir auch nicht mehr helfen können wo andere nicht mehr können'", betonte der stellvertretende Bundesobmann der AUF-AFH, Vzlt Manfred Reindl. Die Strategie der "Auflösung des BH" von Darabos, gehe voll auf, so Reindl.

Wenn es einen Preis für Dilettantismus gäbe, dann müsste dieser dem Verteidigungsminister für seine Personalpolitik verliehen werden, so Reindl, der hier besonders die Ausbildungen der Führungskräfte kritisierte. So lasse Darabos Generäle ausbilden, die aber gleichzeitig unterschreiben müssten, dass es für sie keine Aussicht auf einen adäquaten Arbeitsplatz gebe. Weiters lasse der Minister junge Menschen an der Militärakademie zu Offizieren ausbilden, müsse sie jedoch nach erfolgreichem Abschluss auf Unteroffiziersarbeitsplätze setzen, da keine Offiziers-Arbeitsplätze vorhanden seien, kritisierte Reindl.

Besonders dramatisch stelle sich jedoch die Situation der Unteroffiziere dar, für die es keine Aufstiegschancen gebe, da ihre Arbeitsplätze mit Offizieren besetzt würden, so Reindl, der auch kritisierte, dass zu wenige Unteroffiziere ausgebildet würden, was dazu führe, dass man "zu viele Häuptlinge, aber zu wenige Indianer" habe. Parallel dazu würden derzeit drei Jahrgänge Offiziere an der Militärakademie ausgebildet, obwohl bereits bei der diesjährigen Ausmusterung einige Offiziere auf UO-Arbeitsplätze eingeteilt worden seien, zeigte Reindl auf. Diese Situation sei weder für Offiziere, noch für Unteroffiziere tragbar, betonte Reindl, der darauf verwies, dass diese Situation noch schlimmer werde, da das Streitkräfteführungskommando bereits heute die hochwertigen UO-Arbeitsplätze für die bevorstehende Offiziers-Ausmusterung 2012 gesperrt habe.

Diese Personalpolitik führe zu einer Demoralisierung des UO-Standes und zur Ressortflucht von gut ausgebildeten Unteroffizieren, warnte Reindl. "Von einer Profiarmee, wie sie der Herr Bundesminister erträumt, sind wir mit dieser Personalpolitik weit entfernt", so Reindl.

"Derzeit werden die Unteroffiziere Zeitzeugen, wie fahrlässig die Sicherheit Österreichs aufgrund politischer Befindlichkeiten aufs Spiel gesetzt wird", sagte Reindl, der auch darauf verwies, dass derzeit sogar der Sprit rationiert werde, die Ausbildung der Grundwehrdiener fast eingestellt und die Milizausbildung völlig eingestellt sei. Das Ganze sei noch kombiniert mit einer vorsintflutlichen Infrastruktur. "Was für ein Chaos!", so Reindl.

"Erfolgreich ist der Minister nur dort, wo es um die öffentliche Vermarktung seiner Heeres-Auflösungs- und Abschaffungspläne geht", sagte Reindl. So spreche Darabos von einer Profiarmee, streiche gleichzeitig aber 1.000 militärische Arbeitsplätze. Weiters wolle Darabos das Heer attraktiver machen, kürze dafür aber das Budget. Darabos spreche davon das Heer für Katastropheneinsätze zu rüsten und kürze gleichzeitig das Budget für die dafür notwendigen Pioniere. Diese Liste könne man beliebig fortsetzten, so Reindl.

"Trotz aller Bemühungen hat es Darabos aber noch nicht geschafft das Heer zu vernichten. Die Truppe ist widerstandsfähiger als er geglaubt hat, sie hat noch ihre Moral erhalten", so Reindl, der eindringlich an den Bundespräsidenten appellierte, diesen unbrauchbaren Verteidigungsminister in die Personalreserve zu verabschieden.

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