Steiermark-Reform - BZÖ-Grosz: Diskussion um Kfz-Kennzeichen an Schwachsinnigkeit kaum zu überbieten

"Es gibt offenbar noch immer genug politische Besitzstandwahrer, die den Ernst der Lage nicht erkannt haben"

Graz/Liezen (OTS) - Die Diskussion um das Kfz-Kennzeichen für das Ausseerland sei "an Schwachsinnigkeit" kaum mehr zu überbieten. Jene, die sich für ein eigenes Kfz-Kennzeichen stark machen, hätten den "Ernst der Lage" noch immer nicht erkannt. "Hunderte Millionen Euro Steuergeld - aufgebracht durch fleißige Arbeitgeber und Arbeitnehmer - fließen jährlich in den sinn- und nutzlosen Verwaltungsapparat des Landes und der Bezirke. 200 steirische Gemeinden werden nächstes Jahr kein ordentliches Budget mehr zusammenbringen! Das Land leistet sich aber aufgeblähte Strukturen der Monarchie zur Versorgung ihrer eigenen rot/schwarzen Parteigänger und einige politisch wildgewordene sowie eitle Besitzstandwahrer wollen tatsächliche eine Diskussion über Kfz-Kennzeichen führen?", kritisiert der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz die Diskussion um die Änderung der steirischen Kfz-Kennzeichen aufgrund der Steiermark-Reform.

Die jetzigen Kfz-Kennzeichen seien erstmals 1990 ausgegeben worden. Von einer identitätsstiftenden Wirkung könne also keine Rede sein. "Was war denn vor 1990? Hat es da Bad Aussee nicht gegeben", kritisiert Grosz offen die Initiative einiger VP und SPÖ-Funktionäre.

"Diese Diskussion offenbart eindrucksvoll die tatsächlichen Probleme, die einige SP/VP-Bürgermeister samt Unterstützung der FPÖ mit der Steiermark-Reform haben. Es geht um Kfz-Kennzeichen, es geht um Bürgermeistertitel, es geht um den bescheidenen Machteinfluss über den eigenen Kreisverkehr und um die Befriedigung persönlicher Eitelkeiten. Mit solchen Personen, die den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben, ist kein Blumentopf zu gewinnen. Jene, die jetzt am lautesten gegen eine Reform schreien, sind jene, die ihre Schuldenpolitik in ihren Gemeinden mit überhöhten Gebühren auf dem Rücken der Bürger kaschieren", kritisiert Grosz die blockierenden SPÖ/ÖVP-Bürgermeister. "In den Schaffariks und Marls der Steiermark lebt halt noch immer ein wenig Fohnsdorf und Trieben mit", so Grosz.

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