GSV: Das Auto nicht ersetzen, sondern intelligent vernetzen

Telematik-Experten, Vertreter von Gemeinden und Verkehrsplaner diskutierten neue intelligente Lösungen für mobiles Parken

Wien (OTS) - Ein innovatives System für die
Parkraumbewirtschaftung in Kurzparkzonen hat das auf intelligente Mobility Services spezialisierte Unternehmen Trafficpass bei einem Forum der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) Vertretern österreichischer Gemeinden und Verkehrsplanern vorgestellt. Die Lösung Park.ME ist nach Angaben des Unternehmens kostengünstig, einfach anzuwenden und international einsetzbar. Zudem soll es die Betriebs- sowie die Verwaltungsabläufe der Gebietskörperschaften rationeller gestalten und die Kontrolle erleichtern.

Gegenwärtig werden für die Nutzung von Kurzparkzonen verschiedene Bezahlvarianten angewendet, wie etwa Handy-Parken ("SMS-Parken") Parkscheine oder Parkuhren ("Parkometer"). Je nach Zone oder Bezirk, zum Teil auch in Einkaufsstraßen, können unterschiedliche gebührenpflichtige Zeiten und die höchst zulässige Abstelldauer vorgeschrieben werden. Darüber hinaus sind Kurzparkzonen oft ineinander geschachtelt, was für die Autofahrer schwer zu durchschauen ist.

Das neue System für mobiles Parken setzt keine straßenseitige Infrastruktur voraus; die Parkzone mit den dort geltenden Tarifen und der maximalen Parkdauer wird automatisch erkannt, alle Transaktionen werden in Echtzeit angezeigt und statistische Auswertungen unterstützt. Die Suche nach Informationsschildern, Parkautomaten oder Verkaufsstellen von Parkscheinen entfällt ebenso wie die Gebühr für das Versenden von SMS beim konventionellen Handy- bzw. SMS-Parken. Die Gemeinden können die Parkraumbewirtschaftung zur Verkehrslenkung nutzen und etwa flexibel - abhängig von der Verkehrsbelastung - die Höhe der Parkgebühren in bestimmten Zonen bestimmen. Das System erkennt automatisch, ob bzw. ab wann welcher Tarif zu entrichten ist und vermittelt dem Autofahrer die Information, wie lange er das Fahrzeug abstellen darf.

Der Autofahrer braucht ein Smartphone mit Android- oder iPhone-Betriebssystem. Nach der Anmeldung beim Betreiber muss er beim Abstellen des Fahrzeuges lediglich das System starten und beim Wegfahren stoppen. Die Parkgebühr wird automatisch vom Konto abgebucht. Das System ist erstmalig seit 2.11. in Baden bei Wien im Einsatz.

Die anderen mobility services von Trafficpass lassen intermodale Verknüpfungen mit ÖPNV bzw Fahrrädern zu.

Teilnehmer am GSV-Forum bezeichneten die Lösung als bemerkenswert; sie gilt als Beispiel für intelligente Informations- und Buchungssysteme für Infrastruktureinrichtungen, wie sie auch der Nationale Aktionsplan des Verkehrsministeriums für Intelligente Verkehrssysteme (IVS) beschreibt.

GSV im Internet: www.gsv.co.at.

www.trafficpass.com

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