Wiener Arbeitsmarkt: SP-Tanja Wehsely: "Beschäftigungszahlen steigen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Es ist kein Geheimnis, dass sich die
Konjunktur europaweit wieder eintrübt. Das schlägt sich auch auf den Wiener Arbeitsmarkt nieder", erklärt SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely in einer Replik auf die heutige FPÖ-Arbeitsmarktaussendung, "und renommierte Forschungsinstitute haben bereits im vergangenen Jahr prognostiziert, dass die Arbeitslosigkeit 2012 österreichweit wieder steigen wird. Allerdings ergibt sich bei genauerer Betrachtung ein differenziertes Bild".

Die Beschäftigung ist im September - das ist der letztverfügbare Wert - mit fast zwei Prozent überdurchschnittlich angewachsen. Das bedeutet, es gibt um 14.400 mehr Beschäftigte als im Vorjahr. Diese gute Beschäftigungslage führe dazu, dass mehr Menschen wieder ins Berufsleben einsteigen wollen, darunter unter anderem Frauen, die aus der Babypause oder der Pflegekarenz zurück kehren oder
Jüngere, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben. "Darüber hinaus arbeiten rund 250.000 Personen aus den umliegenden Bundesländern auf dem Wiener Arbeitsmarkt", erinnert Wehsely.

Die Stadt Wien setze seit Jahren gezielte Schwerpunkte, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen, diese zielgruppenspezifischen Angebote der aktiven Wiener Arbeitsmarktpolitik werden auch im nächsten Jahr fortgesetzt", betont Wehsely: "Im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie bieten wir gemeinsam mit dem AMS den Wiener Jugendlichen an die 4.000 Lehrplätze in den Lehrwerkstätten. Damit sichern wir eine fundierte Ausbildung und erhöhen ihre Berufschancen". Daneben helfe die Stadt beim Nachholen von Lehrabschlüssen, denn: "Bessere Qualifikation erhöht die Chancen am Arbeitsmarkt beträchtlich", erläutert Tanja Wehsely, "deshalb unterstützen wir jene besonders, die einen Lehrabschluss nachholen möchten, mit Information, Beratung und Förderung."

Als "schlichtweg falsch" bezeichnet Wehsely den Vorwurf Gudenus, die Wiener Stadtwerke würden ihre Investitionen zurückfahren. "Laut dem aktuellen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht erhöhten sich die Investitionen in Sachanlagen von 671,7 Mio. EUR im Jahr 2009 auf 723,9 Mio. EUR im Jahr 2010, das entspricht einem Plus von 7,8 Prozent", stellt die Gemeinderätin richtig. Die Wiener Stadtwerke sichern auch in Krisenzeiten mit milliardenschweren Investitionsprogrammen zehntausende Arbeitsplätze und setzen wichtige Impulse für den wirtschaftlichen Aufschwung. Ob beim Ausbau der U-Bahn oder der nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung.

Allein in den Jahren 2011 bis 2015 fließen 4,1 Milliarden Euro in den weiteren Ausbau der städtischen Infrastruktur. Mit diesen kontinuierlich hohen Investitionen sichert Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister zehntausende Arbeitsplätze. "Da 92 Prozent der Zulieferbetriebe aus dem Großraum Wien stammen, hat dies vor allem auf den Wiener Arbeitsmarkt äußerst positive Auswirkungen. Allein der Ausbau der U-Bahn für rund 1,4 Milliarden Euro schafft die Voraussetzung für 26.000 neue Jobs in den nächsten fünf Jahren", so Wehsely abschließend. (Schluss) lok

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