Eislaufsaison in Österreichs größtem Eissportzentrum gestartet

Neue Heimstätte der UPC Vienna Capitals und mehr Platz für den Eissport in Wien

Wien (OTS) - Nach insgesamt rund zweijähriger Umbauzeit, überwiegend bei laufendem Betrieb, ist in Wien Donaustadt nun das größte Eissportzentrum Österreichs entstanden. Auch europaweit gibt es nur wenige Eissportzentren mit drei "Full-Size"-Eisflächen. Mit einer Zuschauerkapazität von 7.000 Personen allein in der großen Halle kann sich die Albert-Schultz-Halle nun auch international messen. "In der Donaustadt ist eines der europaweit größten Eissportzentren entstanden, das nun ausreichend Raum für den Spitzen-als auch den Breitensport bietet", freut sich Sportstadtrat Christian Oxonitsch und hofft, dass die neue Albert-Schultz-Halle viele Wienerinnen und Wiener zum Eislaufen motivieren wird. Seit Ende Oktober bis 4. März 2012 steht die neue Albert-Schultz-Halle wieder allen Wienerinnen und Wienern fürs Eislaufen zur Verfügung. Am Programm stehen neben dem allgemeinen Publikumseislauf auch wieder die von der MA 51 organisierten Eislaufkurse für Kinder und - seit heuer neu - auch Kurse für Erwachsene. Zudem gibt es weitere Highlights wie Eisdisco, Kindergarteneislauf oder der allwöchentliche Pensionisteneislauf. Insgesamt werden jährlich über 350.000 aktive Besucher auf den Eisflächen der Hallen 2 und 3 erwartet.

Zusatzmittel beschlossen

Die Umbauarbeiten starteten 2009 und fanden zum überwiegenden Teil bei laufendem Betrieb statt. Die Halle 1, die Arena der UPC Vienna Capitals, wurde in der Saisonpause an den Neubaukomplex angedockt. In einer Rekordzeit zwischen April und August 2011 wurde die Erweiterung der Sitzplätze abgeschlossen und der gesamte Eingangs-und VIP-Bereich fertig gestellt. Dafür musste unter anderem eine Dachhälfte der alten Halle gehoben werden. Der Umbau erfolgte durch die Vienna Capitals, die Pächter dieser Anlage der Stadt Wien sind. Die Architekten Berger & Parkinnen zeichnen für die Architektur des neuen Eissportzentrums verantwortlich. Die Stadt Wien subventionierte den Aus- bzw. Umbau der Albert Schultz Halle, die Errichtung einer dritten Sporthalle, des Besucherterminals sowie der Tiefgarage mit 40 Millionen Euro. Die Bauarbeiten wurden von einer externen begleitenden Kontrolle, die im Zuge eines zweistufigen Vergabeverfahrens ermittelt wurde, laufend überprüft.
Die Bauabwicklung erfolgte innerhalb des budgetierten Rahmens. Aufgrund externer, von der begleitenden Kontrolle verifizierten Faktoren - insbesondere der Kontaminierung des Bodens und zusätzlicher behördlicher Auflagen - wurde am 2. November 2011 im Gemeinderatsausschuss Bildung, Jugend, Information und Sport die Erhöhung der Projektkosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro beschlossen. Diese Erhöhung bewegt sich im Rahmen der Bandbreite der dem Gemeinderatsbeschluss zugrundeliegenden Kostenschätzung.

Energieeffizienz optimiert

Beim Umbau der Halle stand auch die Energieeffizienz im Vordergrund. Nunmehr können die täglich benötigten 59 Tonnen Warmwasser über Solarthermen am Dach produziert werden. In Spitzenzeiten wird Fernwärme zugeschaltet. Allein dadurch ergibt sich eine CO2-Ersparnis von 23.400 Tonnen im Jahr. Obwohl der Komplex um eine Eisfläche und eine Halle erweitert wurde und sich die Kubatur der Halle 1 vergrößert hat, mussten keine zusätzlichen Kühlanlagen installiert werden. Die alte Anlage wurde technisch optimiert und versorgt nun zusätzlich die dritte Eisfläche und die Klimaanlagen für alle drei Hallen.

Mehr Zeit und Platz für den Eissport in Wien

Durch den Umbau der Albert-Schultz-Halle gibt es in Kagran nun insgesamt drei Eishallen. Damit stehen den Vereinen aber auch dem Publikum wesentlich mehr Eiszeiten für Training, Spiele und Wettkämpfe zur Verfügung. Für die Vereine bedeutet das längere Saisonen, witterungsunabhängigen Trainings- und Wettkampfbetrieb und eine Erhöhung der täglichen Nutzungsdauer. Die neue Halle 3 ist für rund 1.000 Zuschauer konzipiert. Die hochmoderne Mehrzweckhalle dient den Silver-Caps in der Nationalliga und dem Wiener Eishockey-Nachwuchs als Heimstätte und kann zukünftig auch anderen Sportverbänden für Training und Wettkampf zur Verfügung stehen. Auch die Nachwuchsarbeit kommt nicht zu kurz, denn insgesamt können nun rund 500 Kinder im neuen Eissportzentrum in den verschiedenen Nachwuchsmannschaften trainieren. In den Hallen 2 und 3 werden jährlich über 250 Bewerbsspiele der Nachwuchsmannschaften sowie Wettkämpfe und Trainings aus anderen Eissportdisziplinen wie Eiskunstlauf, Short Track und Eisstocksport ausgetragen.

UPC Vienna Capitals Arena für 7.000 ZuseherInnen

Herzstück des neuen Eissportzentrums ist die Kampfarena der UPC Vienna Capitals. Die Zuschauerkapazität der Halle 1 wurde durch den Neubau der Nordtribüne und den Zusatztribünen in den Ecken von 4.300 auf über 7.000 erweitert. Neben dem neuen Public Bereich und "Golden Club" mit einer Kapazität von bis zu 700 Personen wurden auch 24 Logen gebaut. Sie sind - wie international üblich - notwendig, um bei großen Veranstaltungen vor allem Unterstützern, Sponsoren und Partnern einen exklusiven Rahmen bieten zu können. Neu sind auch der Mannschaftsbereich der UPC Vienna Capitals mit Rekreationsbereichen und modernsten Trainingseinrichtungen.
Die Halle wurde auch auf den neusten Stand der Technik gebracht. Zwei riesige ultramoderne Vidi-Walls und 125 Screens in allen Bereichen übertragen von insgesamt 7 Kameras das Geschehen auf dem Eis und im Publikum. Auch die Beschallungssysteme und die Beleuchtung wurden den Ansprüchen der TV-Stationen entsprechend erneuert.

Weitere Informationen unter: www.albertschultzeishalle.at

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