VP-Anger-Koch: Mit dem Geld der "anderen" kann man leicht großzügig sein

Albert Schultz Halle um 5 Millionen Euro teurer als geplant

Wien (OTS) - Erfolgt Kostenrechnung und Planung in Wien ausschließlich per Kristallkugel? Wie anders ließe sich erklären, dass auch der Ausbau der Albert Schultz Halle nicht im prognostizierten Rahmen bleibt, kritisiert die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger Koch. Ging man bei Baubeginn noch von Kosten in der Höhe von 40 Millionen Euro aus, so soll die Halle nun 6 Millionen Euro mehr kosten - 5 Millionen davon auf Kosten der Wiener Steuerzahler/innen, die einmal mehr für die Fehlplanung der SPÖ zur Kassa gebeten werden. Die Mittel dafür sollen im heutigen Gemeinderatsausschuss freigegeben werden.

"So begrüßenswert der Ausbau der Albert Schultz Halle auch ist, bleibt doch zu hinterfragen, wieso Bauvorhaben der Stadt Wien in trauriger Regelmäßigkeit mit massiven Baukostenüberschreitungen einhergehen. So kostet die Sanierung der U6 Station Josefstädterstraße 2,5 Millionen Euro statt 800.000 Euro, die Sanierung der Zentralfeuerwache statt geplanter 18,8 Millionen plötzlich 49,8 Millionen Euro und der Pratervorplatz statt geplanter 30 Millionen am Ende das Doppelte", so Anger-Koch, die hinterfragt, ob es eine laufende Kostenkontrolle gab. "Wie sonst ist es zu erklären, dass plötzlich Mehrkosten von 3,2 Millionen aufgrund vorher offenbar nicht eingeplanter Behördenauflagen aufscheinen", so Anger-Koch.

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss noch sorgsamer mit den Steuergeldern der Wiener/innen gewirtschaftet werden - auch im Sinne des Sports und der vielen kleinen Vereine, die unter schwierigsten Bedingungen mühsam den Betrieb aufrecht erhalten und so einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in dieser Stadt erbringen. Leider bewahrheitet sich auch am Beispiel der Albert Schultz Halle einmal mehr, dass die Stadt Wien mit dem Geld der Wiener/innen gern allzu großzügig und sorglos umgeht. Die ÖVP Wien wird den zusätzlichen Mitteln für den Ausbau der Albert-Schultz-Halle daher heute nicht zustimmen. Wir geben ein klares Bekenntnis zum Breiten-und Spitzensport ab, aber wir haben kein Verständnis für die Finanzpolitik der Wiener SPÖ", so Koch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005