- 02.11.2011, 13:15:11
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FPÖ-Walter Rosenkranz: Keine Unterschriften der FPÖ für Androsch!
Gesamtschule, Zwang zur Ganztagsschule und No-Na-Ned-Forderungen bringen keine Verbesserungen
Wien (OTS) - FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz rät
vom Unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens ausdrücklich ab: "Bei
den Forderungen von Hannes Androsch handelt es sich ausschließlich um
bildungspolitische Programmpunkte aus der Mottenkiste der SPÖ - eine
Gesamtschule aller 10- bis 14-jährigen hat bisher in allen Ländern,
in denen sie eingeführt worden ist, zu einer absoluten Verschärfung
der sozialen Unterschiede geführt. Ebenso durch Studien belegt ist
die Verschlechterung des Bildungsniveaus von Gesamtschulabgängern.
Eine Zustimmung der FPÖ wird es daher dazu niemals geben!"
Wie Vertreter von Wirtschaftsverbänden dem Androsch-Begehren
zustimmen können, ist Rosenkranz ebenfalls ein Rätsel: "Schon jetzt
klagen viele Lehrbetriebe darüber, dass Schulabgänger kaum in der
Lage sind, hinreichend das Lesen und Schreiben zu beherrschen. Was
glauben sie wohl, wohin sich die Ausbildungsqualität an den 'Neuen
Mittelschulen' entwickeln wird, wenn darin alle, vom Gymnasiasten bis
zum verhaltensauffälligen Bleistiftstecher, in einer Klasse
unterrichtet werden?"
Dass das Androsch-Begehren für die SPÖ ein Mittel zum Zweck war, um
auch die ÖVP zu einer Zustimmung zu den NMS zu zwingen, sei ganz
offensichtlich. "Abgesehen von No-Na-Ned-Punkten wie der Forderung
nach einer Verwaltungsreform ist das Volksbegehren von Androsch
ausgesprochen leistungs- und familienfeindlich. Mit einer Zustimmung
oder Unterschriften der FPÖ braucht Androsch daher nicht zu rechnen",
schloss Rosenkanz.
Rückfragehinweis:
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