FPÖ-Walter Rosenkranz: Keine Unterschriften der FPÖ für Androsch!

Gesamtschule, Zwang zur Ganztagsschule und No-Na-Ned-Forderungen bringen keine Verbesserungen

Wien (OTS) - FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz rät vom Unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens ausdrücklich ab: "Bei den Forderungen von Hannes Androsch handelt es sich ausschließlich um bildungspolitische Programmpunkte aus der Mottenkiste der SPÖ - eine Gesamtschule aller 10- bis 14-jährigen hat bisher in allen Ländern, in denen sie eingeführt worden ist, zu einer absoluten Verschärfung der sozialen Unterschiede geführt. Ebenso durch Studien belegt ist die Verschlechterung des Bildungsniveaus von Gesamtschulabgängern. Eine Zustimmung der FPÖ wird es daher dazu niemals geben!"

Wie Vertreter von Wirtschaftsverbänden dem Androsch-Begehren zustimmen können, ist Rosenkranz ebenfalls ein Rätsel: "Schon jetzt klagen viele Lehrbetriebe darüber, dass Schulabgänger kaum in der Lage sind, hinreichend das Lesen und Schreiben zu beherrschen. Was glauben sie wohl, wohin sich die Ausbildungsqualität an den 'Neuen Mittelschulen' entwickeln wird, wenn darin alle, vom Gymnasiasten bis zum verhaltensauffälligen Bleistiftstecher, in einer Klasse unterrichtet werden?"

Dass das Androsch-Begehren für die SPÖ ein Mittel zum Zweck war, um auch die ÖVP zu einer Zustimmung zu den NMS zu zwingen, sei ganz offensichtlich. "Abgesehen von No-Na-Ned-Punkten wie der Forderung nach einer Verwaltungsreform ist das Volksbegehren von Androsch ausgesprochen leistungs- und familienfeindlich. Mit einer Zustimmung oder Unterschriften der FPÖ braucht Androsch daher nicht zu rechnen", schloss Rosenkanz.

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