VP-Dworak: Umspannwerk darf nicht Prater verschandeln

Wien (OTS) - "Man hätte sich im Vorfeld der Projektierungen rund
um den Prater überlegen sollen, wo die notwendigen infrastrukturellen Einrichtungen in einem so sensiblen Bereich wie dem Prater hinkommen sollen", so der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Bernhard Dworak, zu der Beschlussfassung der rot-grünen Stadtregierung, ein Umspannwerk im unmittelbaren Praterbereich zu genehmigen. "In einem so sensiblen Gebiet wie dem Wiener Prater kann man nicht einfach hergehen und derartige Einrichtungen aufstellen, das sollten gerade die Grünen in der Stadtregierung verstehen", so Dworak.

Aber offensichtlich habe man das Verständnis für den Naturschutz bei Regierungsantritt an der Garderobe des Bürgermeisterbüros abgegeben. Auf jeden Fall erstaune die Unsensibilität der für die Flächenwidmung zuständigen grünen Planungsstadträtin in diesem Zusammenhang außerordentlich. "Die Grünen haben in der Stadtregierung eine 180 Grad-Wende vollzogen und sind nun plötzlich für eine Verbauung von Grünraum", konstatiert Dworak. Eine ähnliche Entscheidung für die Verbauung bei der Alten Donau entgegen früherer Widerstände der Grünen konnte man kürzlich in der Donaustadt erleben.

Die diesmalige Entscheidung gegen den Schutz des Wiener Praters als unversehrtes Naherholungsgebiet der Wienerinnen und Wiener passe in das Bild, das die Grünen derzeit in der Stadtregierung liefern. "Die Grünen sollen das Versprechen gegenüber ihren Wählerinnen und Wählern, nämlich die Grünräume dieser Stadt zu erhalten, endlich einlösen", forderte Dworak abschließend.

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