ÖCV zu Bildungs-Volksbegehren: Viele Überschriften, wenig Substanz

ÖCV wird Androschs Gesamtschulvolksbegehren nicht unterstützen

Wien (OTS) - "Eine vertane Chance!", kommentiert Mario Kuss, Präsident des ÖCV, Österreichs größter Akademiker- und Absolventenvereinigung, den Start des Androsch-Volksbegehrens.

"Es sind von der ursprünglichen Version und Vision leider nur Überschriften ohne Substanz übrig geblieben", so Kuss. Die Erwartungen des ÖCV waren anfangs durchaus hoch, gilt Androsch doch als Ex-Politiker, von dem man ein gewisses Maß an Überparteilichkeit erwarten hätte können. Offensichtlich hat sich aber im letzten Moment die Partei gegen ihren ehemaligen Vizekanzler durchgesetzt.

So ist der vorgelegte Text laut Kuss voller alter SPÖ-Forderungen, wie jene nach Gesamtschule. Der Hochschulbereich wird nur oberflächlich gestreift und ist insgesamt wenig aussagekräftig. Lösungen, Ideen oder Vorschläge zur angespannten Zugangslage und der chronischen Unterfinanzierung bietet das Volksbegehren nicht. Die wenigen positiven Punkte des Volksbegehrens gehen Kuss nicht weit genug. "Der ÖCV sieht klarerweise die Notwendigkeit einer Bildungsreform, die umfassend und langfristig wirkt. Dazu bedarf es aber mehr als populistischer PR-Kampagnen", schließt Kuss.

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