SP-Schicker - Bildungsvolksbegehren: Wichtiges Signal für Veränderung!

Umfassende Bildung für alle Kinder muss ermöglicht werden!

Wien (OTS/SPW-K) - "Alle Kinder in Österreich haben ein Recht auf umfassende und beste Ausbildung vom Kindergarten über die Schule bis hin zur Universität. Dafür braucht es eine tiefgreifende Bildungsreform. Der morgige Start des "Volksbegehren Bildungsinitiative" von Hannes Androsch ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, den ich vollstens unterstütze", stellt heute der Wiener-SP-Klubvorsitzende DI Rudi Schicker fest. Die Bildungsreform sei dringend notwendig, sie sei ein Zeichen dafür, dass etwas in Bewegung komme und bestehende Blockaden aufgebrochen würden. "Da Bildung und die Ansammlung von Wissen nie aufhören, müssen wir durchsetzen, dass der Kindergarten auch im restlichen Österreich endlich als erste Bildungsstätte im Leben eines Menschen betrachtet wird. Wir müssen weiters die G-Schulen (Gesamt- und Ganztagsschulen) durchsetzen und die Universitäten müssen finanziell so ausgestattet werden, dass unsere Studierenden die Studienbedingungen erhalten, die sie brauchen", so Schicker.

Individuelle Begabungen früh fördern

Schicker unterstützt die Forderung nach einem fairen, effizienten und weltoffenen Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördere sowie eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen schaffe. "Die gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen sorgt durch innere Differenzierung dafür, dass sich die SchülerInnen nach ihren Stärken und Schwächen gemeinsam weiterentwickeln. Auch werden soziale und ethnische Unterschiede dadurch am besten ausgeglichen", so Schicker. Gesamt- und Ganztagsschulen würden sich dadurch auszeichnen, das Lernen und Üben an der Schule zu belassen und sinnvolle Freizeitgestaltung wie Sport und Kunst am selben Ort zu bieten.

Wien als "bildungspolitischer" Vorreiter

Wien habe mit vielen wichtigen Entscheidungen wesentlich dazu beigetragen, die bildungspolitische Diskussion auf ganz Österreich auszuweiten. "Vor zwei Jahren hat Wien als erstes Bundesland den Gratiskindergarten eingeführt und davor einen Bildungsplan für den Kindergarten geschaffen, der nun als Grundlage auf Bundesebene dient", erinnert Schicker. Wien habe den Kindergarten schon seit längerem als erste Bildungsinstitution erkannt - mit Erfolg: "Die Stadt hat schon jetzt einen Versorgungsgrad von über 30 Prozent an Betreuungsplätzen für 0- bis 3-Jährige. Damit ist Wien nicht nur Vorreiter unter allen Bundesländern, sondern liegt auch weit über dem Österreich-Schnitt von 15,8 Prozent", zeigt sich Schicker erfreut.

Deutliches Signal für Veränderung

Unverständnis zeigt der SP-Klubvorsitzende für die Haltung von ÖVP und FPÖ: "Seit Jahren spielt die ÖVP nur bei marginalen Veränderungen (z.B. NMS statt MS) mit, aber blockiert jede bildungspolitisch weitreichende Reform und bringt damit die österreichische Jugend um ein modernes, zeitgerechtes Bildungssystem, von dem alle SchülerInnen profitieren", so Schicker. Um nichts besser agiere der Wiener FPÖ-Klubobmann Gudenus, obwohl scheinbar mittlerweile sogar der Kärntner Landeshauptmann die Bedeutung der Gemeinsamen- sowie der Ganztagsschule erkannt habe. "Die ÖVP und die Freiheitlichen stehen für Stillstand in der Bildungspolitik. Sie wollen die Ausbildung unserer Kinder weiter vom Einkommen der Eltern, der Herkunft und dem Geschlecht abhängen lassen. Wir haben uns von Anfang an für das Bildungsvolksbegehren ausgesprochen, da es für uns selbstverständlich ist, Chancengleichheit zu schaffen", so Schicker. Die beste Ausbildung sichere überdies auch den Wirtschaftsstandort Wien und damit Arbeitsplätze.

"Ich hoffe, dass die Österreicherinnen und Österreicher mit der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens ein deutliches Zeichen setzen, an dem auch die konservativen Parteien nicht vorbei kommen. Denn am Ende dürfen sich nicht wieder jene Kräfte durchsetzen, die nichts verändern wollen und die bisher jede Verbesserung für die österreichische Jugend verhindert haben. Deshalb rufe ich besonders die Wienerinnen und Wiener dazu auf, ihre Unterschrift für das Volksbegehren zu leisten", so Schicker abschließend. (Schluss)

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