Prostitutionsgesetz neu: SP-Bezirke freuen sich über ersten wichtigen Schritt in richtige Richtung!

Neues Gesetz bringt Verbot von Straßenprostitution in Wohngebieten

Wien (OTS/SPW-K) - Als positiven ersten Schritt begrüßen die SP-BezirksvorsteherInnen der Bezirke 2, 14 und 15, Gerhard Kubik, Andrea Kalchbrenner und Gerhard Zatlokal, das neue Prostitutionsgesetz, das heute in Kraft tritt.

"Das neue Prostitutionsgesetz stellt die Interessen der AnrainerInnen und die Sicherheit der Prostituierten in den Vordergrund. Wir hoffen dadurch auf eine deutliche Entspannung im Bezirk. Man muss abwarten, aber das Gesetz ist ein erster Schritt in die richtige Richtung!", so die Bezirksvorsteherin des 14. Wiener Gemeindebezirks Andrea Kalchbrenner.

Auch Gerhard Zatlokal, Bezirksvorsteher des 15. Bezirks zeigt sich über das neue Gesetz erfreut und lobt den Versuch sehr unterschiedliche Interessen (Anrainer, Prostituierte, Polizei; Lokalbetreiber....) unter einen legistischen Hut zu bringen. "Das Ziel ist die Entkoppelung von Straßenprostitution und Wohngebiet und eine Verlagerung der Straßenprostitution in den Indoor-Bereich. Wir erhoffen uns dadurch eine Verbesserung für die AnrainerInnen, aber auch für die Prostituierten", so der Rudolfsheimer Bezirksvorsteher, der einräumt, dass das Gesetz Zeit zur Entfaltung brauche: "Nicht alle Probleme werden am 1. November gelöst sein", so Zatlokal.

Der Bezirksvorsteher des 2. Wiener Gemeindebezirks, Gerhard Kubik verweist darauf, dass es mit dem Inkrafttreten des neuen Prostitutionsgesetzes zu einigen Neuerungen komme: "Es wird künftig einerseits keine Straßenprostitution in Wohngebieten geben, gleichzeitig benötigen Lokale auch eine Genehmigungspflicht und eine Zuverlässigkeitsprüfung. Das Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt, nun muss man abwarten, wie sich die Situation entwickelt und aus der Praxis weitere Schritte setzen. Die Steuerungsgruppe wird diesen Prozess begleiten", so Kubik abschließend. (Schluss)

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