VP-Leeb: Die wundersame Welt von Gerald Matt

Staatsbürgerschaftsansuchen waren klare Empfehlungen mit Strategie über erfolgreiches Vorgehen und keine Anfragen

Wien (OTS) - Auch wenn Gerald Matt es nicht wahrhaben will: Der Schriftverkehr über die von Ihm eingefädelten geplanten Staatsbürgerschaftsverleihungen, gegen Zahlungen an eine unabhängige Stiftung, zwischen Kunsthalle und dem Büro des Kulturstadtrates belegt, dass es keine Anfragen sondern klare Ansuchen waren, die sogar strategische Überlegungen und Empfehlungen über die weitere Vorgehensweise beinhalteten, die Angelegenheit so rasch wie möglich erfolgreich abzuschließen. "Schon Johann Nestroy schrieb in seinem Stück Der Unbedeutende:`Das Beweisfordern is eine wahre Malträtierung der Menschheit. Wie schön könnt' man sich ausreden, wenn das nicht wär`", so ÖVP Wien Kultursprecherin Isabella Leeb in einer Reaktion auf die Aussagen Gerald Matts in einem Artikel der Kronen Zeitung.

Ein Direktor einer Kulturinstitution, der so wie Gerald Matt ins Schussfeld der Kritik gerät, sollte eher an einer objektiven Aufklärung der Angelegenheit interessiert sein, anstatt sich selbst mit der Aussage des "reinen Herzens" die Absolution zu erteilen. Es sind wesentlich mehr als bloße Verleumdungen und Intrigen, die rund um den Skandal um die Kunsthalle und ihren Direktor kursieren. Schließlich untersuchen bereits das Kontrollamt und die Staatsanwaltschaft die schweren Vorwürfe gegen den Direktor der Kunsthalle, die sogar durch mehrere unabhängig voneinander vorliegende eidesstattliche Erklärungen erhärtet wurden.

"Die Aussagen in den Medien, zeigen einmal mehr, wie uneinsichtig Gerald Matt ist. Als Direktor der Kunsthalle schadet er der Institution mittlerweile nur mehr. Es ist längst an der Zeit, dass sich der Vorstand der Kunsthalle dessen bewusst wird und Gerald Matt als Direktor abberuft", so Leeb abschließend.

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