LR Schwarz: Sprachförderung ab dem Kindergarten ist wichtig und richtig

Bund und Länder verhandeln über Mittelverteilung für Sprachliche Frühförderung

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die für Niederösterreichs Kindergärten zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz begrüßt die begonnenen Verhandlungen mit dem Bund zur sprachlichen Frühforderung. "Staatssekretär Sebastian Kurz hat mit seinem Engagement um zusätzliche Mittel gezeigt, wie wichtig und richtig das Zusammenspiel aller Verantwortlichen ist, wenn es um die sprachliche Frühförderung bereits im Kindergartenalter geht. Bei uns in Niederösterreich setzen wir dabei auf das spielerische Erlernen von Sprachfertigkeiten bereits ab dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten mit 2,5 Jahren. Rund 80 Interkulturelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen dabei unsere rund 8.000 mehrsprachigen Kindergartenkinder und unsere Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen. Und ich lasse mir auch unsere Bemühungen nicht schlecht reden, dass auch die Muttersprache der Kinder gefördert wird. Denn es ist erwiesen, dass sich jede weitere Sprache umso leichter und besser erlernen lässt, je besser die Mutter- oder Erstsprache entwickelt ist", zeigt sich Schwarz überzeugt.

So setzen sich die Kinder in Niederösterreichs Kindergärten dank der Sprachoffensive auf spielerische Art und Weise oft schon mit mehreren Sprachen gleichzeitig auseinander. Wir bieten Englisch flächendeckend in unseren Kindergärten an. Hinzu kommen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch in unseren Grenzbezirken - und das gratis und zusätzlich zum Erwerb von Sprachkompetenz in ihrer Muttersprache und in Deutsch", erklärt Schwarz.

Schwarz ist von einem raschen Abschluss der Verhandlungen über die Verteilung der Mittel überzeugt: "Wir alle sind uns unserer Verantwortung bewusst, dass wir die Kinder in unserem Land bestmöglich in ihrer Entwicklung unterstützen und fördern müssen und wollen. Und wir wissen, je früher die Sprachförderung beginnt, desto größer und nachhaltiger ist der Erfolg bei unseren Kindern und desto mehr Chancen tun sich für sie in ihrem weiteren Leben auf. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass auch in den folgenden Jahren nach 2012 Mittel für die sprachliche Frühforderung von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt werden", betont Schwarz.

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