ARBÖ: Winterausrüstungspflicht ab 1. November

Nicht vom Wetter täuschen lassen und bereits jetzt auf Winterreifen wechseln

Wien (OTS) - "Lieber zu früh als zu spät" lautet die Devise des ARBÖ wenn es um die Winterausrüstung geht. Auch wenn bei Sonnenschein und Temperaturen weit über null kaum jemand an Winterreifen und Schneeketten denkt, kommt der Wintereinbruch mit Brüderchen Frost oft überraschend.

Bereits im September wurden Autofahrerinnen und Autofahrer in Salzburg, Steiermark und Tirol von einem kurzen Wintereinbruch überrascht. Da nur wenige Autos dafür ausgerüstet waren und leichter in Unfälle verwickelt wurden, vermehrten sich die Panneneinsätze des ARBÖ auf doppeltes und dreifaches Niveau.

Damit der nächste Winterbesuch nicht wieder zur bösen Überraschung für Lenker wird, rät der ARBÖ bereits jetzt auf Winterreifen zu wechseln. "Die falsche Ausrüstung bei winterlichen Fahrverhältnissen birgt nicht nur große Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer, sondern führt zu einem Verwaltungsstrafverfahren mit bis zu 5.000 Euro Strafe", erinnert ARBÖ-Rechtsexperte Gerald Hufnagel. "Außerdem: Wenn ein Unfall passiert, muss sich der Lenker mit Versicherungsproblemen auseinandersetzen, weil ihm eine grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden wird."

Laut Gesetz muss ein PKW, Kombi oder LKW in der Zeit von 1. November bis 15. April bei winterlichen Verhältnissen dementsprechend ausgerüstet sein um Lenker und Dritte nicht zu gefährden. Bei Schnee, Matsch oder Eis sind Lenker demnach verpflichtet Winterreifen oder Schneeketten an den Antriebsrädern anzulegen.

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