FPÖ-Karlsböck: AKH - Politik spart am falschen Platz

Wien (OTS) - "Die Einsparung von 20 Journaldiensten im Nacht- und Wochenenddienst, im Wiener AKH, ist das absolut falsche Signal", sagte der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. "Hier spart die Politik bei der Patientenversorgung", warnte Karlsböck vor den medizinischen Folgen dieser Maßnahme.

Wenn schon die medizinischen AKH-Vorstände öffentlich vor diesen Einsparungen warnen würden, sei mehr als Feuer am Dach, so Karlsböck, der forderte eine Organisationsreform anzugehen, statt den Geldhahn auf Kosten der Patienten zuzudrehen. Im komplexen Zusammenspiel von Stadt Wien, Bund und MedUni Wien liege eine der Ursachen, warum das Geld nicht beim Patienten ankomme, sondern in der Bürokratie und Korruption versickere, so Karlsböck.

Abgesehen davon, dass es weder die AKH-Führung, noch das Wissenschaftsressort, noch die Justiz schaffen der Hydra der Korruption die Köpfe abzuschlagen, sei es ein Armutszeugnis der Bundesregierung das Vorzeigespital Österreichs finanziell auszuhungern, so Karlsböck. Während Töchterle und Stöger mit populistischen Scheinaktivitäten beschäftigt seien, gehe das beste Spital Österreichs pleite, kritisierte Karlsböck, der hier ein entschlossenes Eingreifen zu Gunsten der Patienten forderte.

"Es ist ein Skandal, dass aufgrund von Korruption und Reformstau die medizinische Versorgung der Patienten leidet", so Karlsböck, der hier vor allem den Wissenschaftsminister aufforderte endlich die Konsequenzen zu ziehen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001