China, Land der Superlative, auch für Austro-Exporte: 472% Zuwachs seit Jahr 2000

Chinesische Wirtschaftsdelegation unter Führung des chinesischen Handelsministers Chen Deming zu Wirtschaftsgesprächen bei WKÖ-Präsident Leitl

Wien (OTS/PWK772) - Anlässlich des Besuchs des chinesischen Handelsministers Chen Deming im Haus der Wirtschaft in Wien (im Rahmen des offiziellen Staatsbesuches von Hu Jintao, Staatspräsident der Volksrepublik China) organisierte die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) heute, Montag, ein hochkarätig besetztes Österreichisch-Chinesisches Wirtschaftsforum. Eröffnet wurde das Forum von WKÖ-Präsident Christoph Leitl, seinem chinesischen Amtskollegen Wan Jifei (Präsident der chinesischen Handelskammer CCPIT), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und durch den chinesischen Handelsminister Chen Deming.

In seiner Eröffnungsrede ging WKÖ-Präsident Leitl auf das "unglaubliche Chancenpotenzial" des chinesischen Marktes für österreichische Unternehmen ein: "Das starke Wirtschaftswachstum, die steigenden Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung, der Infrastrukturausbau durch die Regierung, ein anziehendes Umweltbewusstsein und damit verbundene Investitionen sowie ein enormer Technologiebedarf eröffnen unseren Firmen viele Möglichkeiten, von diesem Boom-Markt zu profitieren." Alleine im Vorjahr legten die österreichischen Ausfuhren nach China um 40% zu und China ist nicht nur die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sondern war 2010 auch der wichtigste Handelspartner Österreichs außerhalb Europas - bezogen auf das gesamte Außenhandelsvolumen (Exporte nach und Importe aus China 8,235 Mrd. Euro vor den USA mit 8,219 Mrd. Euro). Chinas Potenzial haben hunderte österreichische Unternehmen längst erkannt und sind mit Niederlassungen erfolgreich im Reich der Mitte aktiv. "China ist ein Land der Superlative", so Leitl. 18% der Weltbevölkerung leben in China, China hat die größten Devisenreserven weltweit, China ist der größte Kreditgeber der USA sowie der größte Kfz- und Schiffsproduzent der Welt. Leitl: "Ein Superlativ trifft auch auf unsere Exportentwicklung mit China zu; Zwischen 2000 und 2010 steigerten sich die Ausfuhren nach China um 472%. Nach Gesamt-Asien machte das Exportplus in diesem Zeitraum zum Vergleich "nur" 130% aus."

Damit es so weitergeht, hat die Außenwirtschaft Österreich (AWO) -auch im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international" - ihr Exportförderprogramm mit etlichen China-Schwerpunkten verstärkt und erst Mitte Oktober führte WKÖ-Präsident Leitl eine große österreichische Wirtschaftsdelegation nach China. Die AWO bietet heuer im Durchschnitt jede Woche eine, nämlich über 50 Veranstaltungen im Jahr zu China an. "Von den 116 AußenwirtschaftsCentern der AWO stehen übrigens alleine sieben in China, was die Bedeutung Chinas für Österreichs Wirtschaft noch einmal unterstreicht", so Leitl. Die Wirtschaft war übrigens auch der Wegbereiter für die politischen Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und der Alpenrepublik. So wurde zwar heuer das 40-Jahr-Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und China gefeiert, die WKÖ ist mit einer Vertretung (damals noch Außenhandelsstelle) aber schon seit 45 Jahren in China präsent. (BS/JR)

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