Rallye-Staatsmeisterschaft: Erdgasmotor fährt vorne mit

Manfred Stohl, Österreichs einziger Erdgas-Rallyepilot, blickt auf eine hervorragende Rennsaison zurück: Bei nur drei Starts fuhr er dreimal aufs Podest

Wien (OTS) - Manfred Stohl und Erdgas: Eine Mischung, die in der abgelaufenen Saison der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft hervorragend funktioniert hat. Der erfahrene Rallyepilot hat beim Saisonfinale im Waldviertel mit einem zweiten Platz wieder überzeugt und demonstriert: Erdgas als Treibstoff steht teurem Rennbenzin um nichts nach. Bei den letzten drei Rallyes hat sich Stohl neben seinem außerordentlichen Fahrkönnen und einem höchst professionell arbeitenden Team, vor allem auf einen technisch perfekt ausgerüsteten Erdgasboliden verlassen können. Ergebnis: Ein Sieg, ein zweiter und ein dritter Platz.

Mit Erdgas in 4,8 Sekunden von 0 auf 100

Der 280 PS starke Erdgas-Mitsubishi beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h. Und das alles bei Abgaswerten, von denen andere Autofahrer nur träumen können. Stohl: "Meine Renn-Resultate haben gezeigt, dass Autofahrer mit Erdgas nicht nur sauber und sicher, sondern auch schnell sein können."

Weniger Verbrauch und Abgase

Bei Erdgasautos fällt im Gegenteil zu benzinbetriebenen Fahrzeugen die sogenannte Kaltstartanreicherung weg, die durch die Verbrennung besonders viele Schadstoffe im Abgas verursacht. Stohls Mitsubishi EVO IX verbraucht 35 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer, ein Rallyeauto mit Benzin hingegen circa 70 Liter für die gleiche Strecke. Mit Erdgas benutzt Stohl zudem den wohl günstigsten Treibstoff im Teilnehmerfeld. Er hatte an einem Rennwochenende Spritkosten von rund 150 Euro - das ist in etwa ein Zehntel von dem, was andere Fahrer für ihr spezielles Rennbenzin ausgeben. Erdgasautos sind sauber, günstig und sportlich
Michael Mock, Geschäftsführer des Fachverbandes Gas Wärme: "Wer wie Manfred Stohl mit Erdgas fährt, tut auch der Umwelt Gutes.

Erdgasautos verursachen praktisch keinen Feinstaub und setzen um 29 Prozent weniger CO2 frei als Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb." Der Treibstoff Erdgas bewährt sich sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Mock abschließend: "Das zeigt: Erdgasautos sind sauber, günstig und sportlich."

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Mag. Michael Mock, Geschäftsführer Fachverband Gas Wärme mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
www.erdgasautos.at, www.gaswaerme.at

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