IGBO warnt vor Mehrkosten und Ungleichbehandlung!

BDG-Novelle 2011 für die IGBO so nicht akzeptabel!

Wien (OTS) - Die derzeit in Begutachtung befindliche Novelle des Beamtendienstrechts (BDG-Novelle 2011) ist so für die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) nicht akzeptabel.

Durch die geplante Novelle werden bestehende Probleme nämlich nicht gelöst sondern neue geschaffen!

Denn:
- Die Schaffung eines eigenen Besoldungsschemas für Absolventen / Absolventinnen von Bachelor-Studien im Vergleich mit den anderen Hochschulabgängern / -innen bedeutet zusätzlichen Verwaltungsaufwand und widerspricht jedem Spargedanken.

- Die gesonderte Behandlung der Hochschulabsolventen / -innen mit dem akademischen Grad "Bachelor" gegenüber allen anderen Hochschulabsolventen / -innen bedeutet eine Ungleichbehandlung und steht damit im Widerspruch zu anderen Gesetzesmaterien.

- Das Problem der Anerkennung des akademischen Grades "Bachelor" tritt außerdem nicht nur im Bereich der allgemeinen Verwaltung sondern in allen Dienstzweigen des öffentlichen Dienstes auf und wäre folglich auch umfassend zu regeln, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.

Die IGBO verlangt daher: Der akademische Grad "Bachelor" ist generell und ohne Einschränkungen als Voraussetzung für die A-Wertigkeit für alle Dienstzweige im Öffentlichen Dienst anzuerkennen.

Politik und Gewerkschaft sind aufgefordert, Unrecht und Geldverschwendung zu vermeiden.

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst wird aufgefordert, die Interessen ihrer Mitglieder gemäß den Statuten nachhaltig zu vertreten.

Rückfragen & Kontakt:

Obmann Oberst Siegfried Albel, MSc MSD
Tel.: 0664-4314132; www.igbo.at

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