FPÖ-Podgorschek: Fekter am Gängelband der Banken

Wien (OTS) - "Wenn Finanzministerin Fekter behauptet, ihr sei es unsympathisch Geld nach Europa zu schicken, stellt sich natürlich die Frage, warum sie es dann macht", kommentierte der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek die Aussagen Fekters im Ö1-Journal zu Gast. Entweder nehme Fekter nicht die Interessen Österreichs in Brüssel wahr, oder unsere Regierung habe dort nichts zu reden und hänge am Gängelband der europäischen Banken, so Podgorschek.

Denn genau die Banken seien die Profiteure der jüngsten Beschlüsse des Gipfels, da sie griechische Schrottanleihen, die vermutlich schon längst abgeschrieben wurden, zu einem Wert von 50% des ursprünglichen Nominales - garantiert vom Euro-Rettungsschirm, bekommen würden, so Podgorschek.

Mit dem sogenannten Schuldenschnitt von 50 % bleibe Griechenland immer noch eine 120%ige Staatsverschuldung. Bei der derzeitigen konjunkturellen Lage könne Griechenland die anfallenden Zinsen für diese Verschuldung niemals erwirtschaften, so Podgorschek, der die nächste Krise bereits vorprogrammiert sieht. "Eine endgültige Lösung ist daher nur der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, das ist auch für Griechenland der einzig gangbare Weg", betonte Podgorschek.

Zudem sei noch laut Prof. Felderer, unser AAA-Rating in Gefahr, wenn Österreich seine Schulden nicht in den Griff bekomme. Fekter habe bis Dato nur marginale Reformen in die Wege geleitet, die bestenfalls Placebo-Effekt hätten, warnte Podgorschek, der sicher ist, dass auch Österreich eine umfangreiche Staatsstruktur- und Verwaltungsreform nicht erspart bleiben werde.

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