FPÖ-Strache: Griechenland muss raus aus dem Euro!

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn unterstützt FPÖ-Linie

Wien (OTS) - In einem Interview mit der deutschen "Die Welt" gibt Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn den Forderungen der FPÖ vollinhaltlich recht, so der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache. So fordere Sinn ebenso wie die FPÖ, dass Griechenland jetzt aus dem Euro austreten müsse und seine Wettbewerbsfähigkeit über eine Abwertung zu verbessern habe. "Diese Forderung erhebt die FPÖ schon lange", freut sich Strache über die prominente indirekte Unterstützung durch Top-Ökonom Sinn.

Es dürfe nicht sein, dass man ein Land, das seine Schulden nicht zurückzahlt, im Euroraum lasse, ist sich Strache mit Sinn einig. Mit dem Schuldenschnitt sei es nun offiziell, dass Griechenland zahlungsunfähig sei, so Strache, der eine sinnvolle Rettung nur im Austritt Griechenlands aus dem Euro sieht. Es könne weiters nicht sein, dass wir unser sauer verdientes Steuergeld in ein Fass ohne Boden werfen würden, denn dieses Geld fehle in Österreich, betonte Strache. "Hoffentlich lernen die Banken endlich, dass Staatspapiere riskant sind", so Strache, der es lieber sehen würde, wenn die Banken sich auf den heimischen Markt konzentrieren würden. "Wenn sie (Die Banken) das Geld zuhause verleihen, werden bei uns Häuser und Fabriken gebaut, statt dass der Konsum anderer Länder finanziert wird", zitierte Strache die Aussagen Sinns.

Die große Gemeinheit bei der Konkursverschleppung Griechenlands sei, dass er auf dem Rücken zukünftiger Generationen passiere, betonte Strache. Was die hypernervösen Märkte beruhige, sei für die Bevölkerung höchst beunruhigend, denn die Last würden der Steuerzahler, die Pensionisten und die kommenden Generationen zu tragen haben, warnte Strache davor noch länger derart dilettantisch weiter zu wursteln, wie dies derzeit geschehe. "Die Regierungs-Politiker haben eine gigantische Umverteilung der Risiken von den Vermögensbesitzern, die ihr Geld in griechischen und italienischen Papieren angelegt haben, zur Bevölkerung in den Retterstaaten verursacht", zeigte Strache den gigantischen Betrug an der Österreichischen Bevölkerung auf. "SPÖ und ÖVP haben unseren Kindern und Kindeskindern eine riesige Last aufgebürdet. Sie werden die Lasten der Krise neben den Lasten einer alternden Gesellschaft zu tragen haben", fasste Strache den griechischen Rettungs-Wahnsinn zusammen.

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