Bundesheergewerkschaft - Haidinger: Darabos schaltet das Bundesheer aus!

Die Bundesheerzerstörung ist Chefsache

Wien (OTS) - Die Bundesheergewerkschaft verwehrt sich gegen die Behauptung von Minister Darabos, das ÖBH schlecht zu reden, stellt Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft gegenüber Darabos fest. Es ist nicht die Gewerkschaft und auch nicht die Personalvertretung, die das Bundesheer schlecht redet, es ist Minister Darabos der das Bundesheer ausschaltet.

Es ist Darabos, der mit dem neuen Budget - Personalplan das Bundesheer zu einem Verwaltungsapparat umbaut, indem er die Soldatenzahlen um über 1000 Mann zurückfährt und die Zivilbediensteten um über 850 erhöht.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Munition um mehr als 4,6 Millionen Euro, vermindert.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Kraftstoffe für Kfz um 2,3 Millionen Euro reduziert.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Pioniergerät um 2,3 Millionen Euro zurückfährt.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Sanitätsgerät um 1,3 Millionen Euro senkt.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für die Instandhaltung von Gebäuden um über 5 Millionen Euro abbaut.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für ABC Gerät um über 200 000 Euro senkt.

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Fernmeldemittel um über 31 Millionen Euro reduziert.

Es ist Darabos, der das Heer nicht professionalisieren sondern handlungsunfähig machen will.

Wie sonst ist es zu verstehen, fragt Haidinger, wenn dem Bundesheer die
- Fähigkeit der Selbstversorgung durch das Zentralküchensystem entzogen wird,
- die Fähigkeit der Sanitätseigenversorgung durch Streichung von Sanitätszügen bei den Verbänden genommen wird,
- die Fähigkeit des militärischen Einsatzes durch Streichung von Munitionskäufen verhindert wir,
- die Fähigkeit des Katastrophenschutzes durch fehlenden Treibstoff, Pioniergerät und ABC-Gerät verloren geht

Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des "einfachen Soldaten" der Generalstab weiterhin in seinen Glashäusern sitzen kann und neue Generalstabsoffiziere ohne Bedarf ausbildet.

Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des "einfachen Soldaten" die Offiziersausbildung weiterhin ohne Bedarf betrieben wird.

Es ist Darabos, der es zulässt, dass im UO Bereich, jener Bereich, bei dem das ÖBH den einzigen Personalbedarf hat, ein Abbau von über 800 Arbeitsplätzen im neuen Personalplan vorgesehen wird.

Da jammert Darabos darüber, dass das Bundesheer zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer hat und verstärkt dieses Missverhältnis durch den neuen Personalplan noch.

"Es ist nicht die Gewerkschaft, die das Bundesheer schlecht redet, es ist Minister Darabos, der das Bundesheer schlecht macht", so Haidinger abschließend.

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