City & Life Talk: Jugend im Web 2.0

Wien (OTS) - Facebook, Google+, Twitter etc. - das Web 2.0 boomt. Das Angebot könnte nicht größer sein. Fast jede und jeder Jugendliche hat bereits ein eigenes Profil im World Wide Web. Doch es fällt nicht leicht, hier den Überblick zu bewahren und sich sicher im Internet zu bewegen. Wer hört, was du sagst? Ist durch Web 2.0 die Öffentlichkeit leichter erreichbar? Um diese Fragen drehte sich am Freitag der große City & Life Talk, Wiens Diskussionsveranstaltung für Jugendliche.

Mit Jugendlichen im Gespräch

City & Life, das Jugendmagazin der Stadt Wien, lud in den 15. Stock des Media Tower im News-Verlagshaus. Auch diesmal kamen wieder zahlreiche prominente Gäste, um mit den Jugendlichen zu diskutieren. Mit dabei waren Jugendstadtrat Christian Oxonitsch, Manuel Ortlechner ("Twitter-Kicker des Jahres" von FK Austria Wien), Silvia Schneider (Puls 4-Moderatorin), Roland König alias DJ King (Labelbetreiber und Musikproduzent) sowie Kommunikationsexpertin und "Digital-Therapeutin" Anitra Eggler.

Schon mit der ersten Frage "Wer von euch hat ein Online-Profil?" von Moderatorin Manuela Raidl an das Publikum war klar, wie wichtig dieses Thema für Jugendliche ist. Lediglich sechs der knapp 80 anwesenden SchülerInnen gaben an, kein Profil in Sozialen Medien zu haben. Der Startschuss zu einer hitzigen und informativen Diskussion rund um die digitale Welt, Datenschutz und Co. war damit gefallen.

Promis im Social Web

"Ich bin als Politiker online unterwegs und konzentriere mich dort auf meine Schwerpunkte. Private Inhalte stelle ich nicht auf Facebook. Bei all den Vorteilen, die soziale Netze bieten, muss man aber auch die negativen Seiten beachten. Man darf nicht vergessen, dass alles, was einmal im Internet ist, nur sehr schwer bzw. gar nicht mehr gelöscht werden kann", erklärt Jugendstadtrat Christian Oxonitsch, der auf seiner Facebook-Seite mehr als 3.500 FreundInnen hat.

Eine klare Trennlinie zieht auch Manuel Ortlechner: "Mein Facebook-Profil ist lediglich für meine Freundinnen und Freude. Twitter und Google+ nutze ich allerdings, um mit meinen Fans in Kontakt treten zu können. Man muss aber aufpassen, dass man nicht süchtig wird und das reale Leben aus den Augen verliert."

"Für mich ist Facebook der einfachste Weg, mit Leuten in meinem Geschäftsfeld schnell in Kontakt zu treten - allerdings nur für den Erstkontakt. Jegliche weitere Kommunikation erfolgt dann über Mail oder Telefon", so DJ King, der Facebook und Co hauptsächlich zu beruflichen Zwecken nutzt, etwa um Termine zu posten.

Kein Facebook-Profil hingegen hat Silvia Schneider: "Ich bin froh, wenn ich im realen Leben Zeit für meine Freundinnen und Freunde habe, da brauche ich kein Facebook. Für Internet, Mail und Co geht schon so viel Zeit verloren, dass ich mir nicht vorstellen könnte, auch noch auf Facebook zu sein."

Einen wichtigen Tipp gab Anitra Eggler den Jugendlichen mit auf den Weg: "Man sollte immer nur das auf Facebook und Twitter posten, was man auch von sich am nächsten Tag in den Spätnachrichten oder auf der Titelseite der Morgenzeitung sehen will."

Die nächsten City & Life-Talks finden am 25. November zum Thema "Frauen können nicht einparken und Männer weinen nicht: Was ist dran an Rollenklischees?" statt, am 16. Dezember wird über "Migration:
Chance oder Hürde?" diskutiert. Lehrerinnen oder Lehrer könne die Klasse gerne anmelden: office@cityandlife.at

Mehr Infos: www.cityandlife.at

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