Neues Volksblatt: "Vergleich" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 28. Oktober 2011

Linz (OTS) - Die Krise ist auch an den oberösterreichischen Landesfinanzen nicht spurlos vor-
über gegangen. Bis 2015 werde der Einnahmenausfall 1,6 Milliarden Euro betragen, rechnete Landeshauptmann Josef Pühringer vor. Im Landesbudget schlägt sich das nach Jahren der Nulldefizite 2011 und 2012 mit echten Abgängen von 151 und 156 Millionen Euro nieder; ohne Rücklagenentnahmen und ohne den Verkauf von Wohnbaudarlehen. Bei Ausgaben von 4,63 Milliarden Euro.
Niemand in der oberösterreichischen Landespolitik macht gern Schulden. Deshalb war das erste, das der Landeshauptmann nach der Präsentation der Budgetzahlen gesagt hat, ein Bekenntnis zum Schuldenabbau, und zwar so rasch wie möglich.
307 Millionen in zwei Jahren - das ist eine Menge Geld. Trotzdem muss man die Kirche im Dorf lassen. Denn Kärnten mit seinen 560.000 Einwohnern hat fast 1,8 Milliarden Euro Schulden - und heuer kommen zwischen 150 und 160 Millionen Euro dazu; so viel wie in Oberösterreich mit 1,4 Millionen Einwohnern. Das ist kein Aufruf zum Schuldenmachen; nur ein kleiner Hinweis darauf, wie Oberösterreich im Vergleich mit anderen Bundesländern geführt ist - was immer man als Vergleich nimmt: von den Finanzen über den Arbeitsmarkt bis zum Sozialen.

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