VP-Leeb: Kunst im öffentlichen Raum G.m.b.H. von Kunsthalle trennen

Gerald Matt kassiert auch als KÖR Chef ein Gehalt

Wien (OTS) - Gerald Matt kassiert neben seiner Tätigkeit als Kunsthallenchef und für seine privaten Projekte Geld. Die Arbeit überlässt er dabei lieber den Angestellten der Kunsthalle. Wie der Falter in seiner heutigen Ausgabe berichtet, kassiert Gerald Matt auch als Geschäftsführer der Kunst im öffentlichen Raum G.m.b.H. noch Geld. Die KÖR hat allerdings neben Matt mit Bettina Leidl auch noch eine weitere Geschäftsführerin. Es ist anzunehmen, dass sie auch eigentlich diejenige ist, die die Arbeit erledigt. Bettina Leidl wird aber in wenigen Wochen Leiterin der kommunalen Förderstelle für Kreativwirtschaft departure. Eine gute Gelegenheit die KÖR aus den Fängen von Gerald Matt zu befreien. Die ÖVP Wien hat neben dem Subventionsstopp für die Kunsthalle unter einer Direktion Gerald Matt auch bereits in mehreren Anträgen die Trennung von KÖR und Kunsthalle verlangt.

"Ich fordere Kulturstadtrat Mailath-Pokorny erneut auf, die KÖR aus dem Bereich der Kunsthalle herauszulösen und die Position des Geschäftsführers auszuschreiben. Der Kunst im öffentlichen Raum in Wien muss die Geschäftsführung uneingeschränkte Aufmerksamkeit widmen können. Gerald Matt ist dafür definitiv die falsche Besetzung", so ÖVP-Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.
Kulturstadtrat Mailath-Pokorny hat immer wieder betont, dass er keinen Einfluss auf die Vertragsgestaltung des Vorstandes der Kunsthalle nehmen könne. Im Falle der Kunst im öffentlichen Raum G.m.b.H. hat er diese Möglichkeit sehr wohl. Schließlich wird die KÖR auch mit 800.000 Euro von der Stadt Wien gefördert, die man dem Zugriff Gerald Matts bereits hätte entziehen können.

"Für mich stellt sich allerdings die Frage, warum der Herr Kulturstadtrat hier nicht längst tätig wurde. Möglicherweise liegt das Problem ja gar nicht bei Gerald Matt, sondern vielmehr bei einem Kulturstadtrat der sein Ressort schon längst nicht mehr im Griff hat", so Leeb abschließend.

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