FPÖ-Höbart: Hohn ist bei Verbrechen an Kindern nicht angebracht!

Misshandlungen in Kinderheimen werden von manchen heimischen Medien heruntergespielt - Laut "Falter" von einer PR-Maschinerie inszeniert

Wien (OTS) - "Die Verbrechen an Kindern - wie beispielsweise geschehen im Jugendheim Schloss Wilheminenberg - sind Fakten", will der Jugendsprecher der FPÖ, NAbg. Christian Höbart einmal mehr festhalten. Es gebe mittlerweile zahllose Aussagen, einerseits der damaligen Opfer selbst und andererseits auch der Betreuungspersonen. Berichte, die allesamt ernst genommen werden müssen. Jahrzehnte lang habe man die Aussagen und Hilferufe der seinerzeit misshandelten Kinder nicht hören wollen, sie stießen stets auf verschlossene Türen. Umso erfreulicher, dass dieses Thema endlich, wenn auch mit großer Verspätung einer Aufarbeitung zugeführt werde.

Höbart kritisiert scharf, dass es dennoch immer wieder Journalisten gebe, die genau jene Fehler der Vergangenheit wiederholten und versuchten, eine Täter-Opfer-Umkehr zu machen. Jüngstes Beispiel sei der "Kommentar" von Barbara Tóth im aktuellen "Falter". Die verkrampft engagierte Publizistin - in diesem Fall leider nicht für die Betroffenen - schreibe von einer PR-Maschinerie, welche von den geschickt beratenden Anwälten der Opfer inszeniert werde, um die Öffentlichkeit gezielt zu beeinflussen. Laut Tóth ein Akt, der den guten Ruf Wiens als soziale Vorzeigekommune ruiniere. "Derlei Journalismus ist letztklassig und diene lediglich dazu, Missstände -von damals, aber auch in Zukunft - zu verschleiern und herunter zu spielen! Ich erachte es zudem für entbehrlich, dass sich Autoren durch das Verfassen solcher Zeilen indirekt zu einem Schutzpatron für das rote Wien machen und auf der anderen Seite mit einer unglaublichen Eiseskälte die unfassbaren Verbrechen an hilflosen Kindern leugnen", so Höbart.

Abschließend betont der freiheitliche Jugendsprecher, dass alleine die jüngsten Aussagen der Parade-Gutmenschin Ute Bock - sie habe in ihrer Funktion als Erzieherin in diversen Jugendbetreuungseinrichtungen auch "Detschn" ausgeteilt, weil das so üblich gewesen sei - ausreichend sein sollten, um hinter den jetzigen Outings der Betroffenen nicht etwa billige Selbstinszenierung sondern das Aufzeigen systematischer Schweinereinen an Kindern zu erkennen. Jeder, der dagegen auch nur irgendwie agiere, und diese Hilferufe aus einem völlig unverständlichen journalistischen Selbstprofilierungsansatz heraus abtue, mache sich indirekt zu einem Mittäter, zumindest zu einem Verteidiger der abscheulichen Taten an den betroffenen Kindern von damals.

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