Fachhochschulen: Stadt Wien vergibt den "FH Best Paper Award"

Bereits zum zweiten Mal verlieh die Stadt Wien heuer den "FH Best Paper Award" für die besten Abschluss- und Forschungsarbeiten der vier Wiener Fachhochschulen

Wien (OTS) - Um die Qualität der Ausbildungs- und Forschungsleistungen zu würdigen und für die Öffentlichkeit sichtbarer zu machen, hat die Stadt Wien den "Best Paper Award" für die besten Forschungs- und Abschlussarbeiten an Wiener Fachhochschulen ins Leben gerufen. Der Best Paper Award würdigt die besten Bachelor-, Master- und Forschungsarbeiten der FHbfi, der FH Campus, der FH Technikum und FHWien - Studiengänge der Wirtschaftskammer Wien nicht nur in Form einer öffentlichen Preisverleihung im Wiener Rathaus, sondern auch mit Geldpreisen:
insgesamt wurden 12 Bachelor-, Master- und Forschungsarbeiten mit insgesamt 24.000 Euro prämiert.

Nach der Premiere im Jahr 2010 verlieh die Stadt Wien heuer bereits zum zweiten Mal den "FH-Best Paper Award" an die besten Abschluss-und Forschungsarbeiten der vier Wiener Fachhochschulen: FH des bfi, FH Campus, FH Technikum und FHWien - Studiengänge der Wirtschaftskammer Wien.

Neben herausragender inhaltlicher und methodischer Qualität wurde auch der praktische Wert der Arbeiten für die Wirtschaft bewertet. "Die Arbeiten sind ein Beleg für einen erfolgreichen Wissenstransfer von wissenschaftlich fundierter Ausbildung in die Praxis wirtschaftlicher Anforderungen", freut sich Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner über die ausgezeichneten Arbeiten. Der gut gefüllte Wappensaal im Wiener Rathaus bot am 13. Oktober 2011 das passende repräsentative Ambiente für die festliche Preisverleihung.

"Die inhaltliche Vielfalt der prämierten Arbeiten beweist eindrucksvoll, dass die Wiener Fachhochschulen ein breites Feld an Themen abdecken", so Gemeinderat Heinz Vettermann in seiner Eröffnungsrede. "Der Best Paper Award zeigt beispielhaft, welch gute Arbeit an unseren FHs geleistet wird." Besonders hob Vettermann den Bezug der Arbeiten zur Wiener Wirtschaft hervor, die gut ausgebildete Fachleute dringend benötigt. Für die Zukunft wünsche er sich deshalb, dass alle guten Ideen den Weg von der akademischen Welt in die betriebliche Wirklichkeit finden mögen. Auf die strategische wichtige Position Wiens in der Centrope Region wies dann Martin Pospischill, Leiter der MA 27 (EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung) hin. Diese begründe auch das Engagement der Stadt Wien bei der Finanzierung der Fachhochschulen. So investiert die Stadt im Rahmen von Ausschreibungen für Stiftungsprofessuren und Fachhochschulprojekte von 2010 bis 2014 eine Summe von 18 Million Euro. Besonders erfreulich ist, dass die Wiener FHs derzeit an fünf EU-Projekten beteiligt sind. "Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft kommt uns allen zu Gute", schloss Pospischill.

Im Anschluss an die Preisverleihung fand eine Vorstellung der Wiener Fachhochschulen sowie eine Podiumsdiskussion statt. Teilgenommen haben daran Andreas Breinbauer, Rektor der FH des bfi, Heinz Schmidt, Rektor der FH Campus, Christian Kollmitzer, Vizerektor der FH Technikum und Dietmar Paier, Forschungskoordinator der FHWien.

Den Beweis für die hohe Ausbildungsqualität der Wiener Fachhochschulen bekam das Publikum im Anschluss an die Diskussionsrunde geliefert. Im Rahmen kurzer Interviews durch den Moderator erhielten die Autorinnen und Autoren der zwölf ausgezeichneten Abschluss- und Forschungsarbeiten die Möglichkeit, sich selbst und ihre Arbeit vorzustellen.

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DI Christine Wanzenböck
MA 27 - EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung
Dezernat Arbeit und Wirtschaft
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