Schwarz: Möglichst viele Sprachen im Kindergarten fördern die Offenheit, Identitätsbildung und verbessern spätere Berufschancen

Innovatives methodisches Handbuch für die Fremdsprachenvermittlung in Kindergärten durch VP-Landesrätin Schwarz und Staatssekretär Kurz präsentiert

St. Pölten (OTS/NÖI) - Das Kennenlernen der Kultur und Sprache anderer Länder trägt zum gegenseitigen Verständnis, zum Abbau der persönlichen Sprachbarrieren zwischen Ländern und zum Europäischen Gedanken "Vereint in Vielfalt" bei.

Das Land NÖ leistet im Rahmen der NÖ Sprachenoffensive seit Jahren Pionierarbeit, indem das Erlernen der Nachbarsprachen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch bereits in den Kindergärten ermöglicht wird.

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts EDUCORB des Regionalen Entwicklungsverbandes Industrieviertel-Projektmanagement und der Abteilung Kindergärten der NÖ Landesregierung wird Ungarisch im Industrieviertel vermittelt: In den Kindergärten Wiener Neustadt-Josefstadt und Bad Erlach lernen 120 Kinder die Nachbarsprache. Im Rahmen des Projekts wurde ein neues Handbuch für die Fremdsprachenvermittlung in Kindergärten erstellt, welches nun von Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz und VP-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz erstmals präsentiert wurde. Dieses Werk bietet einerseits wichtige Informationen für Eltern und Entscheidungsträger über die Vorteile des frühen Fremdsprachenlernens, andererseits unterstützt es auch die Arbeit der PädagogInnen durch abwechslungsreiche Spielanleitungen für Fremdsprachenvermittlung.

"Die sprachliche Frühförderung beginnt in Niederösterreich auf spielerische Art und Weise bereits mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten ab 2,5 Jahren. So bieten wir neben Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch auch Englisch nahezu flächendeckend in unseren Kindergärten an. Und wir setzen bereits rund 80 Interkulturelle MitarbeiterInnen ein, die sich liebevoll um die rund 8.000 mehrsprachigen Kindergartenkinder kümmern. Wir achten dabei generell darauf, dass die Muttersprache jedes einzelnen Kindes gefördert wird, denn wir wissen: Nur mit einer gut entwickelten Mutter- oder Erstsprache lassen sich weitere Sprachen leicht und gut erlernen", erklärt Schwarz.

"Die Erfahrungen zeigen uns, welch tolle Synergien sich durch die sprachliche Frühförderung für alle Kinder ergeben. Denn alle Kinder erhalten so die Möglichkeit, möglichst früh andere Sprachen und Kulturen spielerisch kennen zu lernen. Das macht dieses Konzept so erfolgreich und ist ein besonders wertvoller Beitrag zur Integration", so Schwarz weiter.

Schwarz und Kurz sind sich einig darüber, dass die Sprachförderung auch weiter zentrales Anliegen in Österreichs und Niederösterreichs Bildungseinrichtungen vom Kindergartenalter an sein muss: "Wir wissen, je früher die Sprachförderung beginnt, desto größer und nachhaltiger ist der Erfolg bei unseren Kindern und desto mehr Chancen tun sich für sie in ihrem weiteren Leben auf."

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