FPÖ: Obermayr: EU-Entwicklungshilfe wegen Genozid gegen Christen in Ägypten aussetzen!

EU muss handeln - finanzielle Soforthilfe für Opfer nötig

Wien (OTS) - Der freiheitliche EU-Mandatar Franz Obermayr sieht angesichts der dauernden Gewaltübergriffe auf koptische Christen in Ägypten (ca. 20 Millionen Gläubige!) akuten Handlungsbedarf bei der EU. Gestern unterstützte er eine Demonstration von Angehörigen der koptischen Gemeinschaft aus ganz Europa vor dem Parlamentsgebäude in Straßburg. "Es geht sowohl darum, durch das Aussetzen der EU-Entwicklungshilfe Druck auf die ägyptische Regierung auszuüben, als auch um finanzielle Soforthilfe für die Opfer von Übergriffen. Denn diese Menschen sind Christen vor der Türe Europas und sie haben niemanden, der ihnen hilft - am wenigsten die ägyptische Regierung -, wenn sie brutalen Übergriffen auf Leib und Leben ausgesetzt sind und ihre Häuser oder Geschäfte niedergebrannt werden", so Obermayr.

Zudem fordert der freiheitliche Mandatar:
1. Die Berufung einer EU-Delegation, welche die grundlosen Übergriffe (Gewalt und Mord an Kopten, Plünderungen von Eigentum, Zerstörung von Kirchen), registriert, dokumentiert und veröffentlicht.
2. Die Achtung der Religionsfreiheit als conditio sine qua non für Entwicklungshilfe und bilaterale Handelsabkommen.
3. Militärische Hilfestellungen seitens der EU dahingehend zu überprüfen, ob sie auch dazu benützt werden, unbewaffnete Zivilisten zu töten, und diese gegebenenfalls einzustellen.

"Im Zuge des gestrigen Besuches der Koptendelegation übermittelten wir ein Manifest an den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, den christlich-konservativen Polen Jerzy Buzek. Ich hoffe stark auf eine positive Reaktion der EU, das heißt: Ein deutliches Zeichen der Solidarität, aber auch konkrete Handlungen", so Obermayr abschließend.

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