Karas: Österreich und Europäische Union gehören zusammen

Staatsschulden um 30 Prozent reduzieren - Österreich europafit machen

Straßburg, 26. Oktober 2011 (OTS) "Wenn wir am heutigen Tag Österreich feiern, dann muss uns bewusst sein, dass Österreich und die EU untrennbar zusammengehören", betont Othmar Karas eindringlich anlässlich des Nationalfeiertags in Österreich. "Nur gemeinsam in der EU hat unser Land eine wirtschaftliche, soziale
und historische Chance in der Welt", so der EVP-Fraktionsvize heute im EU-Parlament. "Ohne eine starke EU kann Österreich seinen Wohlstand nicht halten und ohne eine starke EU versinkt der europäische Kontinent global in der Bedeutungslosigkeit." Deshalb solle sich Österreich als Motor einer weiteren EU-Integration hin zur Wirtschafts- und Sozialunion verstehen. "Wer die Zukunft
unseres Landes sichern will und verantwortungsvoll handelt, muss sich für eine Vertiefung der Integration Österreichs in eine starke EU einsetzen", betont Karas.

Daran müsse sich auch das Ergebnis des heutigen EU-Gipfels messen lassen. Die weitere Vertiefung sei notwendig, nicht nur weil dies "das ureigenste Interesse Österreichs" sei, sondern damit die EU glaubwürdig die Lehren aus den aktuellen Krisen ziehe und endlich wieder handlungsfähig werde, so Karas. Der EU-Parlamentarier fordert, den Europa-Kurs Österreichs "wie vor der Volksabstimmung 1994" parteiübergreifend außer Streit zu stellen und das Arbeitsprogramm der Regierung lückenlos umzusetzen. "Es gilt, nicht nur die EU weiterzuentwickeln, sondern auch Österreich europafit zu machen. Dazu gehört die Reduzierung der Staatsschulden um 30%, eine Verwaltungsreform, die lange überfällige Staatsreform, eine Schuldenbremse mit Vetorecht, eine zukunftsorientierte Bildungspolitik und eine Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters, um nur die dringendsten Punkte zu nennen", so Karas.

"In den EU-Institutionen und EU-Entscheidungsabläufen hat Österreich ein weitaus größeres Gewicht als uns allein nach Bevölkerungszahl oder Wirtschaftskraft zukäme", betont Karas. Deshalb sei es im Interesse Österreichs und eines Europas der Bürger sowie im Sinne von Demokratie, Transparenz und Handlungsfähigkeit, dass alle EU-Entscheidungen nach der sogenannten Gemeinschaftsmethode getroffen werden, so Karas abschließend.

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