ÖAMTC: Zwölf Neuwagen im Crashtest, elfmal fünf Sterne (+ Foto, + Grafik, + Video)

Premiere: Ford Ranger als erstes Fahrzeug mit über 80 Prozent bei Fußgängersicherheit

Wien (OTS) - Im Rahmen der jüngsten Crashtests prüfte der ÖAMTC zwölf Neuwagen auf Herz und Nieren. Am Start waren drei Modelle aus der Kompaktklasse (Hyundai Veloster, BMW 1er, Opel Astra GTC), ein Mini Van (Opel Zafira Tourer), zwei Vans (Fiat Freemont, Lancia Voyager), drei Off-Roader (Mercedes M-Klasse, Audi Q3, Chevrolet Captiva), ein Fahrzeug aus der oberen Mittelklasse (Lancia Thema), ein PickUp (Ford Ranger) und ein Kleinwagen (Toyota Yaris). Getestet wurden die Kriterien Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie die Sicherheitsassistenten.

"Mittlerweile merkt man deutlich, wie sehr sich die Hartnäckigkeit der Automobilclubs auf die Fahrzeugsicherheit auswirkt. Schon bei den letzten Crashtests gab es sehr gute Ergebnisse und auch diesmal wurden elf von zwölf Testkandidaten mit fünf Sternen beurteilt", hält ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang fest. Besonders erfreulich: Mit dem Ford Ranger übertraf erstmals ein Fahrzeug die "magische" 80-Prozent-Marke bei der Fußgängersicherheit. Verlierer des Crashtests war der Lancia Voyager, dessen Werte bei der Kindersicherheit lediglich bei 67 Prozent lagen. "Allein damit war die Höchstwertung nicht mehr möglich. Zusätzlich wurde eine erhöhte Gefahr von Verletzungen beim Frontal- und Heckaufprall festgestellt", erklärt Lang.

Fahrzeuginsassen gut geschützt, Fußgängersicherheit muss weiter verbessert werden

Im Bereich der Erwachsenensicherheit gab es für die meisten Fahrzeuge gute bis sehr gute Bewertungen. "Verbesserungsmöglichkeiten gibt es bei vielen Testkandidaten beim Pfahltest, bei dem ein seitlicher Aufprall gegen einen Lichtmast oder Baum simuliert wird. Vor allem der BMW 1er und der Fiat Freemont schnitten hier schwach ab", gibt der ÖAMTC-Experte zu bedenken. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Heckaufprall, wo bei der Hälfte der Testfahrzeuge erhöhte Werte gemessen wurden. Am besten schnitten bei der Erwachsenensicherheit der Hyundai Veloster, die Mercedes M-Klasse und der Ford Ranger mit 96 Prozent ab.

Bei der Kindersicherheit war der Lancia Voyager mit nur 67 Prozent der auffälligste Ausreißer. Alle anderen Fahrzeuge lagen zwischen 75 und 89 Prozent, wobei auch hier der Hyundai Veloster seine Konkurrenten hinter sich ließ. "Prinzipiell konnten die meisten Fahrzeuge mit guten Werten punkten. Dennoch sollten die Hersteller alles daran setzen, die Sicherheit für Kinder weiter zu erhöhen", hält der ÖAMTC-Cheftechniker fest. Ähnliches gilt für die Fahrerassistenzsysteme, die sich im Bereich zwischen 71 und 86 Prozent bewegen.

Die schwächsten Werte erzielten fast alle getesteten Modelle einmal mehr bei der Fußgängersicherheit. "Die Bewertungen schwankten abseits vom sehr starken Ford Ranger zwischen 47 und 63 Prozent. Schlusslichter waren der Lancia Voyager und der Chevrolet Captiva mit 47 bzw. 48 Prozent", fasst der ÖAMTC-Experte zusammen. Ab 2012 reichen diese Ergebnisse für eine Gesamtwertung mit fünf Sternen bei weitem nicht mehr aus. Die Fußgängersicherheit muss dann bei mindestens 60 Prozent liegen, damit die Höchstnote noch erreichbar ist. "Diese Anforderung hätten im aktuellen Test acht von zwölf Fahrzeugen nicht erfüllt. Es gibt also trotz sehr guter Teilergebnisse weiterhin Luft nach oben", stellt Lang abschließend klar.

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