Blecha: Empfehlung ist Empfehlung, Verhandlung ist Verhandlung

Auch Pensionisten könnten demonstrieren

Wien (OTS/SK) - Pensionistenverbands- und Seniorenrats-Präsident Karl Blecha zeigt sich erfreut darüber, dass die Pensionskommission in ihrem Gutachten die gesetzlich festgelegte rückwirkende Abgeltung der Teuerung anerkennt und eine Anpassung in Höhe von 2,7 Prozent empfiehlt. "Es ist kein Geheimnis, dass wir Aktionen geplant haben. Auch deshalb stehen die 2,7 Prozent jetzt außer Streit", betont Blecha und fügt hinzu: "Auch Pensionisten könnten demonstrieren!". Blecha ortet unter den Pensionistinnen und Pensionisten "größten Unmut, weil sie dauernd zu Sündenböcken gemacht werden" und unterstreicht: "Die Pensionen sind kein Geschenk des Staates!" ****

Die Pensionskommission wird morgen, Donnerstag, die erwartete "Empfehlung" aussprechen. "Dann folgen Verhandlungen mit der Regierungsspitze", kündigt Blecha an. Der Pensionistenverbands-Präsident erteilt all jenen eine Absage, die ständig von der Unfinanzierbarkeit des staatlichen Pensionssystems reden. "Statt dieses System dauernd krank und tot zu jammern, sollten alle Beteiligten sich positiv zum stabilen und sicheren staatlichen umlagefinanzierten Pensionssystem bekennen", fordert Blecha eine "Vertrauensoffensive".

Blecha: "Der Reformbedarf liegt auf der Hand: Es braucht gesunde und altersgerechte Arbeitsplätze, damit die arbeitende Bevölkerung nicht systematisch krankheitsbedingt in die Frühpension gehen muss. Und es braucht einen drastischen Malus für Unternehmer, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Frühpension mobben." (Schluss) sv/mp

Rückfragehinweis: Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Tel. 0664/48 36 138

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001