Jagdgipfel gegen ganzjährigen unkontrollierten Wildabschuss mit eindeutigem Ergebnis

Klares Bekenntnis Rotwildreduktion aber ohne ganzjährigen Abschuss

Klagenfurt (OTS) - Nachdem die Pläne der Bundesforste, den Wildbestand in Kärnten durch ganzjährigen Abschuss massiv zu reduzieren, am vergangenen Wochenende für viel Aufregung sorgten, berief Jagdreferent LHStv. Uwe Scheuch heute, Dienstag, einen Jagdgipfel zum Thema mit allen Verantwortlichen ein. Das Diskussionsergebnis der Vertreter der Kärntner Jägerschaft, dem Land Kärnten, der Österreichischen Bundesforste, der Landwirtschaftskammer und der Bezirkshauptmannschaft war eindeutig: "Es war sehr wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen um eine gemeinsame Lösung zu finden. Wir geben ein klares Bekenntnis zur Reduktion des Rotwildbestandes ab - das Ziel ist minus 30 Prozent binnen 5 Jahren -aber auf keinen Fall durch unkontrollierten Abschuss", stellt Scheuch klar fest. Die wichtigsten Punkte zur Umsetzung seien weiters die Evaluierung und die Neufestlegung der Fütterungstandorte und die klare Definition von Schonzeiten. Unverhältnismäßige Mittel wie Nachtabschuss oder Abschüsse durch ankirren kommen keinesfalls in Frage.

"Dort wo es kleinstrukturierte Krisengebiete gibt, werden wir bei Bedarf vor Ort entscheiden - mit Sicherheit werden wir nicht prophylaktisch reduzieren", so Jagdreferent Scheuch abschließend.

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