SP-Strobl an FP-Schock: Freiheitliches "Griechenland" Kärnten

Rot-grünes Budget: Wiener Neuverschuldung wird bis 2016 sinken - Vergleich Wien-Kärnten zeigt freiheitliches Budgetdesaster schonungslos auf

Wien (OTS/SPW-K) - Die jüngsten Ausfälle von DDr. Schock anlässlich der Vorstellung des Budgetvoranschlags 2012 sind für SP-Gemeinderat KR Fritz Strobl wenig überraschend. "Offensichtlich liefern sich heute hinter den blauen Gardinen die Herrn Gudenus und Schock ein Duell, wer die substanzlosere Reaktion zum Voranschlag 2012 bastelt." Einmal fünf Zeilen von Gudenus, dann nicht viel mehr von Schock - das spreche wohl Bände über die nicht vorhandene freiheitliche Finanzexpertise.

"Aber machen wir doch einfach einen Vergleich, vielleicht hilft das den Wiener Freiheitlichen bei ihrem Budget-Sirtaki ein bisschen auf die Sprünge: Das rote Wien hat seit Anfang der Jahrtausendwende Jahr für Jahr bis zum Ausbruch der Krise Schulden in Höhe von fast 700 Mio. Euro zurückgezahlt und liegt heute mit Tirol bei der geringsten Pro-Kopf-Verschuldung als Gemeinde und Land - und das trotz der tiefsten Wirtschaftskrise seit 1945 und den dadurch notwendigen antizyklischen Investitionen. Unter Jörg Haider und Harald Dobernig von der FPÖ, dann BZÖ, dann FPK, dann FPÖ-FPK, ist der Schuldenstand in Kärnten immer dramatischer angestiegen - auf nunmehr über 5.500 Euro pro Kopf, der Großteil davon in den Jahren vor 2009 ganz ohne jede Wirtschaftskrise. Und das bei einem Budget, das gerade einem Sechstel des Wiener Gesamtbudgets entspricht. Das freiheitliche Kärnten ist das Griechenland Österreichs", so Strobl. Man müsse gar nicht mehr extra erwähnen, dass die Freiheitlichen fast das ganze Familiensilber verscherbelt hätten, während die Stadt Wien mit ihren Betrieben ihrer Verantwortung für eine gute Daseinsvorsorge für alle Menschen nachkomme, so Strobl. Hinzukommen die Hypo-Haftungen in zehnfacher Höhe des Landeshaushaltes. Das deutlich schlechtere Rating für Kärnten sei da nur Teil des blauen Desasters. "Wien braucht sich um seine finanzpolitischen Bewertungen keine Sorgen machen, ihr Parteikollege Dobernig macht das sogar in aller Öffentlichkeit, Herr Schock", unterstreicht Strobl.

Schock verstehe die budgetären Zusammenhänge genauso wenig wie Gudenus. "Die Wienerinnen und Wiener können sich darauf verlassen, dass die SPÖ auch in Zukunft für Investitionen und eine solide Budgetpolitik kämpfen wird. So fahren wir die Neuverschuldung bis 2016 in verantwortungsvoller Weise herunter, investieren aber gleichzeitig weiter in die Zukunft der Stadt. Wir lassen die Menschen nicht alleine, sondern helfen denen, die es brauchen. Die Freiheitlichen helfen nur sich selbst und scheren sich nicht um die Interessen der Allgemeinheit, das erkennt jeder, der eins und eins zusammenzählen kann", so Strobl abschließend. (Schluss)

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