FP-Nepp/Kops: Neue Mittelschule neuerlich Etikettenschwindel

Richtige Reformen wie "Erst Deutsch - dann Schule" und "Deutsch als Pausensprache" notwendig

Wien (OTS/fpd) - Einen erneuten Etikettenschwindel sehen der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dominik Nepp und LAbg. Dietrich Kops bezugnehmend auf die heutige Ankündigung von SPÖ-Bildungsministerin Schmied und ÖVP-Bildungssprecher Amon, nun alle Hauptschulen in "Neue Mittelschulen" umzuwandeln. Zwar hätten die Hauptschulen jetzt einen neuen Namen, ob dieser an den miserablen PISA-Ergebnissen, wo Wien stets besonders schlecht abschneide, allerdings etwas ändern werde, sei zu bezweifeln.

Zudem sei auch zu befürchten, dass der Plan die Gymnasien so zu belassen wie sie sind, nicht lange halten werde. Damit sei auch die Gesamtschule, die den bildungspolitischen Einheitsbrei bedeuten würde, noch nicht vom Tisch. Bekanntlich träume Ministerin Schmied ja von der ganztägigen Mittelschule für alle 10-14 Jährigen. Ihr politisches Ziel sei eine Wegsperranstalt ohne Wahlmöglichkeit für die Eltern, frei nach dem sozialistischen Motto "von der Wiege bis zur Bahre" unter sozialistischer Kontrolle, kritisiert Kops.

Tatsache sei, dass es weiterhin an sinn- und wirkungsvollen Reformen fehle. Die FPÖ-Wien fordert daher weiterhin "Erst Deutsch - dann Schule" und "Deutsch als Pausensprache" sowie die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems auch in Zukunft, so Nepp abschließend. (Schluss) hn

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