Karlheinz Töchterle: Hochschulplan nimmt Gestalt an

Wissenschaftsminister lud Hochschulpartner zu drittem Arbeits- und Koordinationsgespräch

Wien (OTS) - Der Hochschulplan nimmt Gestalt an: Heute Nachmittag lud Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle Vertreter/innen der Universitätenkonferenz, der Unisenate, der Fachhochschulkonferenz sowie des Ministeriums zum dritten Arbeits-und Koordinationsgespräch ins Wissenschaftsministerium. Im Mittelpunkt standen die Prozesse und Regeln, die zu einer verstärkten Zusammenarbeit und verbesserten Koordinierung im tertiären Sektor führen sollen. Dazu wird künftig die Hochschulkonferenz beitragen. Thema der Gespräche waren etwa die Konkretisierung von Aufgaben sowie die Organisationsform der künftigen Hochschulkonferenz, die sich mit Vorliegen der Eckpunkte des Hochschulplans konstituieren soll.

Der Sprecher der Senatsvorsitzenden Helmut Fuchs bezeichnete die Qualitätssicherung durch eine kapazitätsorientierte Finanzierung als das wichtigste Ziel des Hochschulplans. "Jeder Studienplatz, den die Universitäten zur Verfügung stellen sollen, muss nach internationalen Maßstäben ausfinanziert sein. Wenn den Universitäten nur eine strikt begrenzte Geldmenge zur Verfügung gestellt wird, sie dafür aber eine unbegrenzte Zahl von Studierenden betreuen sollen, dann wird die Qualität des Studiums in Österreich gefährdet."

Der Minister bekräftigte: "Der Hochschulplan kann nur gemeinsam gelingen und muss daher mit den Hochschulpartnern erarbeitet und entwickelt werden." Die dafür eingerichtete Arbeitsgruppe aus Vertretern des Ministeriums, der uniko und der Fachhochschulkonferenz ist eine Art "Vorläufer" zur im Expertenbericht vorgesehenen Hochschulkonferenz und hat sich heute zum dritten Mal getroffen. Wichtig ist dem Minister im Weiteren auch die Einbindung der Studierenden, es gab diesbezüglich Gespräche mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft.

Der Hochschulplan ist ein zentrales Projekt von Wissenschaftsminister Töchterle gemeinsam mit den Hochschulpartnern und neben der in Aussicht gestellten Hochschulmilliarde und dem sozial ausgewogenen Studienbeitragsmodell Bestandteil des umfassenden Leistungs- und Qualitätspakets des Ministers. Wichtige Basis für den Hochschulplan ist der im August präsentierte Expertenbericht. Derzeit wird in den vier Teilprojekten (Koordinierungsmaßnahmen, Bauleitplan, Forschungsinfrastrukturplan/Internationales, Studienplatzfinanzierung) intensiv gearbeitet, bis Jahresende sollen die Eckpunkte des Hochschulplans stehen, dann folgt eine fortlaufende Entwicklung und Umsetzung.

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