FP-Jung: Rote FSG als Komplize von A1?

Mit Ablehnung des FA-Antrags gegen Sicherheitslücke von A1 deckt FSG unsaubere Praktiken zu Lasten der Kunden

Wien (OTS/fpd) - Mit Unverständnis nahm Wiens FPÖ-LAbg. Wolfgang Jung die Ablehnung eines Antrages der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) in der letzten Wiener Vollversammlung der AK bezüglich "Sicherheitslücke bei A1" zur Kenntnis. In dem Antrag wurde auf eine Panne dieses Mobilfunkbetreibers hingewiesen, mit der es Kriminellen möglich wird, sich unkompliziert ins Telefonnetz einzuschleusen, ohne, dass es Kunden merken. Ein besonders hohes Sicherheitsrisiko hinsichtlich Manipulation der Sprachboxen besteht dabei für Polizisten, Journalisten aber auch Politiker.

"Kriminelle können nicht nur Sprachboxen abhören oder gar löschen, sondern auf Kosten der Kunden Verbindungen zu kostenintensiven Sex-Hotlines herstellen. Der unwissende Telefonkunde bemerkt diese Machenschaften erst mit einem Schock, wenn er seine Telefonrechnung von bis zu mehreren tausend Euro erhält. Bei geringeren Beträgen fällt ihm der Missbrauch aber oft gar nicht auf. Gerade die Arbeiterkammer als Vertreter der Konsumenten müsste ein massives Interesse daran haben, dass solche Praktiken unverzüglich abgestellt werden. Für A1 wäre das Schließen dieser Sicherheitslücke mit einigem Aufwand verbunden. Der Telefonanbieter war - aus welchen Gründen auch immer - bisher nicht gewillt, tätig zu werden", stellt Jung bedauernd fest, "nach unserer Pressekonferenz wurden nämlich nur geringfügige Verbesserungen hinsichtlich Auslandsgesprächen vorgenommen."

Die rote FSG stimmte als einzige Fraktion dezidiert gegen den FA-Antrag. Die anderen Fraktionen waren zumindest für eine Zuweisung oder auch Annahme. Da die FSG aber in der Wiener AK die absolute Mehrheit hat, wurde dieser FA-Antrag niedergeschmettert. "Die Roten decken diese Praxis mit ihrer Ablehnung. Was hat die FSG davon? Warum schützt sie solche Praktiken, zum Schaden ihrer Mitglieder?", fordert Jung eine rasche Aufklärung. (Schluss)

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