Lopatka: Vranitzky muss die Europapolitik von Schüssel und Spindelegger verpasst haben

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Erstaunt ist der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Abg. Dr. Reinhold Lopatka, über die Kritik, die SPÖ-Altkanzler Vranitzky im heutigen Standard an der Europapolitik der Bundesregierung übt. "Offensichtlich hat Vranitzky die Europapolitik der letzten Jahre verpasst und hat nicht mitbekommen, was alles an Positivem in die Wege geleitet wurde", erinnerte Lopatka etwa an die Einführung des Euro, die Stärkung der nationalen Parlamente durch den Vertrag von Lissabon, die Erweiterung der Regionalpolitik, die EU-Bildungsprogramme und die erfolgreichen Erweiterungsschritte am Beispiel Ungarn, Slowenien und Kroatien. "Österreich hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass unsere östlichen Nachbarn in die EU gekommen sind. Dadurch haben sich auch Chancen für die österreichische Wirtschaft ergeben, die unsere Wirtschaft auch genutzt hat."

"Vranitzky hat stets wenig Interesse an der Europapolitik gezeigt und ist daher auch jetzt nicht auf dem neuen Stand der Entwicklungen. Vielleicht hat er aber auch nur die eigene Partei beobachtet", meint Lopatka. "Die ÖVP als DIE Europapartei in Österreich hat immer an der Weiterentwicklung der Union gearbeitet und hatte dabei stets die Interessen unseres Landes und seiner Menschen im Auge", betonte der außenpolitische Sprecher. "Wenn Vranitzky ein Unbehagen mit der Europapolitik hat, dann kann er dabei nur an Bundeskanzler Faymann denken, aber sicher nicht an die erfolgreiche Europapolitik von Bundeskanzler Schüssel und Vizekanzler Außenminister Spindelegger." (Schluss)

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