FA-Rösch: Rote FSG will Arbeitnehmer für dumm verkaufen!

Wichtige Anträge der FA wurden kaltherzig vom Tisch gewischt

Wien (OTS/fpd) - "Lediglich zwei unserer insgesamt 19 Anträge sind von der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer positiv angenommen worden", ist der Fraktionsobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer LAbg. Bernhard Rösch empört. Die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), welche mit absoluter Mehrheit regiert, befürwortete lediglich die Absage von Fleisch, welches von Nachfahren geklonter Tiere stammte sowie eine bessere Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln aufgrund der EHEC-Krise. "Zwei Forderungen, welche eine Selbstverständlichkeit waren. Umso gravierender ist das Abstimmungsverhalten der Roten bei allen anderen Anträgen. Wir forderten, dass kein weiteres Geld in EU-Pleite-Staaten fließen dürfen und das bereits bezahlte Geld wieder gerettet werden müsste. Die Roten wollen offenbar weiter Milliarden von Euro, Geld welches die Österreicher auf Kredit aufnehmen müssen, in Staaten wie Griechenland nachwerfen. Unsere Arbeitnehmer bekommen diese sinnlose Politik mit höheren Steuern zu spüren", so Rösch. "Und wenn es ums Aussackeln der Arbeitnehmer geht, kennen die Roten keine Gnade. Wir forderten, dass jene Betriebe, die etwa Gebühren auf Strom, Wasser oder Gas einheben, kostendeckend zu wirtschaften hätten und Überschüsse den Kunden zurückzugeben wären. Somit wäre auch das Valorisierungsgesetz auf Wiener Landesebene für obsolet erklärt worden. Ähnliche Anträge anderer Fraktionen zum Thema Gebührensenkungen wurden von den Roten kaltherzig vom Tisch gewischt", so der freiheitliche Fraktionsobmann.

Eine Senkung der Mineralölsteuer, Frauenförderungsmaßnahmen, ein präventives Vorgehen gegen Jugendarbeitslosigkeit und der Kampf gegen das Emissionshandelsgesetz der EU, welches droht, die europäische Industrie samt ihrer Arbeitsplätze zu vernichten - die FSG ignorierte alles durch die Bahn. "Die Roten wollten außerdem nicht, dass Kollektivverträge, sowie alle Anträge der Fraktionen auf der AK-Homepage veröffentlicht werden. Letzteres ist in Landtagen und im Nationalrat nichts Unübliches. Auch Pressemeldungen aus den Sitzungen der AK-Vollversammlungen, in denen die Wortmeldungen aller Kammerräte zusammengefasst werden, stießen bei den Roten auf taube Ohren. Offenbar will die FSG die Arbeitnehmer für dumm verkaufen", so Rösch, der hofft, dass die rote Absolute in der AK auch einmal ein Ende findet. (Schluss)

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