Junge ÖVP: Gymnasium bleibt, Neue Mittelschule kommt: Jetzt kann über Inhalte gesprochen werden

Verhandlungserfolg der ÖVP: Gesamtschule ist vom Tisch und verstärkter Fokus auf Leistungs- und Begabtenförderung

Wien, 25. Oktober 2011 (OTS) Was heute als Verhandlungsergebnis in Sachen Schulpolitik präsentiert wurde, sieht die Junge ÖVP positiv: "Der Erhalt eines Schulwesens, das nicht alle gleichbehandelt, sondern jeden und jede nach seinen und ihren Talenten und Bedürfnissen fördert, war immer Ziel der Jungen ÖVP. Das heute vorgestellte Ergebnis macht genau das möglich: keine Gesamtschule, dafür Mittelschule flächendeckend, Erhalt des Gymnasiums und individuelle Förderung nach Leistung und Begabung am Schulstandort", freut sich BR Mag. Bettina Rausch, Bundesobmann-Stellvertreterin der Jungen ÖVP, anlässlich des Verhandlungserfolges der ÖVP in der Schulpolitik, und hält weiter erleichtert fest: "Endlich ist die ideologisch geführte Debatte über die Bezeichnung von Schultypen ein für alle Mal geklärt. Wir müssen nun nicht mehr drüber reden, was auf der Schule draufsteht, sondern können uns nun endlich damit beschäftigen, was in der Schule passiert. Was sie lernen und wie der Unterricht aussieht,
das ist das, was für Schülerinnen und Schüler wirklich zählt." ****

Dass es klare Regelungen für die Um- und Aufstiegsberechtigungen zwischen den Schultypen gibt, begrüßt die Junge ÖVP. "Schülerinnen und Schüler brauchen klare Rückmeldungen über Ihre Leistungen, damit sie und ihre Eltern sinnvolle Bildungs-und damit Lebensentscheidungen treffen können", hält JVP-Bundesobmann-Stellvertreterin Bettina Rausch fest. "Jetzt geht es darum, dass die heute getroffenen Vereinbarungen mit konkreten Inhalten der Lern- und Lehrziele gefüllt werden. Lehrpläne müssen entrümpelt und Unterrichtsmethoden entstaubt werden. Es kann nämlich nicht sein, dass wir weiterhin Dinge lernen, die schon unsere Großeltern gelernt haben, aber dabei nicht fit gemacht werden für die Welt, die uns erwartet, wenn wir mit der Schule fertig sind. Schule muss aufs Leben vorbereiten, darauf müssen sich Schülerinnen und Schüler und deren Eltern verlassen können", macht Jugendvertreterin Bettina Rausch den Standpunkt der Jungen ÖVP klar.

Die Einstellung des Schulversuches und gleichzeitig die österreichweite Einführung der neuen Mittelschule im Regelschulwesen bringe aus Sicht der Jungen ÖVP endlich entsprechende Rechts- und Planungssicherheit. "Wir erwarten uns durch die Weiterentwicklung von rund 1.160 Hauptschulen einen Qualitätsschub in der Pflichtschulausbildung, vor allem im städtischen Bereich", hält BR Bettina Rausch fest.

Trotz aller Freude zeigt sich die Junge ÖVP skeptisch, was die derzeitige Verteilung der finanziellen Mittel im Schulbereich angeht: "Die Aufwertung der Hauptschule darf nicht durch eine Abwertung der Gymnasien und der berufsbildenden höheren Schulen finanziert werden. Daher nehmen wir Unterrichtsministerin Schmied
in die Pflicht, für eine gerechte Verteilung der finanziellen Ressourcen zu sorgen", zeigt sich Rausch abschließend überzeugt.

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