Köstinger: Alleinerziehende Mütter in Krise dreifach belastet

EU-Parlament fordert mehr Unterstützung für Alleinerziehende

Straßburg, 25. Oktober 2011 (OTS) "Jede Gesellschaft hat
die Pflicht, alleinerziehende Mütter zu fördern und ihnen eine wirtschaftliche und soziale Basis zu bieten", so Elisabeth Köstinger, Frauensprecherin der ÖVP im Europäischen Parlament, zum heute verabschiedeten Bericht zur Situation von alleinerziehenden Müttern. Das EU-Parlament fordert die Mitgliedstaaten zu mehr Unterstützung auf. ****

85 Prozent der Alleinerziehenden in der EU sind Frauen. In Österreich sogar 90 Prozent. Gerade in Zeiten der
wirtschaftlichen Krise sei es notwendig, alleinerziehende
Mütter zusätzlich zu unterstützen, so Köstinger. "Sie sind
einer dreifachen Belastung ausgesetzt: Alleinige
Kindererziehung, geschlechtsspezifische Diskriminierung am Arbeitsmarkt und das Lohngefälle lassen Frauen und ihre Kinder schnell in einen Armutskreislauf ohne Perspektive abgleiten",
so die ÖVP-Abgeordnete.

Durch das starke Lohngefälle und die benachteiligte
Stellung von Frauen am Arbeitsmarkt, seien Alleinerzieherinnen
- so Köstinger - "schwierigen finanziellen Situationen"
ausgesetzt. Deshalb fordert das EU-Parlament Maßnahmen wie spezifische Bildungsprogramme, Wohnungsbeihilfen,
Steuerfreibeträge und Familienzentren EU-weit für
alleinerziehende Mütter. "Die bessere Eingliederung von alleinerziehenden Frauen in den Arbeitsmarkt nützt nicht nur
den Betroffenen, sondern auch der Gesellschaft", so Köstinger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Köstinger, MEP, Tel.: +32-2-284-5211
elisabeth.koestinger@europarl.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
daniel.koster@europarl.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005