Donnerstag: Podiumsdiskussion "Die arabische Welt zwischen demokratischem Aufbruch und Repression"

Wien (OTS/SK) - Der Arabische Frühling hat viele Hoffnungen auf einen demokratischen Aufbruch geweckt. Doch war und ist der Verlauf der Umbrüche in den arabischen Ländern ähnlich heterogen wie die Zusammensetzung der Demokratiebewegungen. Die arabische Welt steht vor einem Wendepunkt: Sollten die demokratischen Entwicklungen in Tunesien und Ägypten zum Erliegen kommen, die vertriebenen Eliten wieder die Macht übernehmen und alte Strukturen weiter das politische Geschehen bestimmen, hätte dies eine fatale Signalwirkung für andere Länder in der Region. Was hat sich seit Beginn der Aufstände verändert? Wie ist die Situation in Tunesien und Ägypten nach den ersten demokratischen Wahlen? Spiegeln diese die Rolle der Frauen bei den Revolutionen wider?

Zum Thema "Die arabische Welt zwischen demokratischem Aufbruch und Repression. Demokratisierung, Partizipation und die Rolle der Frau nach den Umbrüchen" diskutieren der SPÖ-EU-Abgeordnete Hannes Swoboda, Alexandra Schneider (Regisseurin des Filmprojekts "Jung, weiblich, ägyptisch"), Wolfgang Mühlberger (Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement der LVAk) und Tyma Kraitt (Chefredakteurin der Zeitschrift International). Darüber hinaus präsentieren Daniela Praher, Produzentin, und Alexandra Schneider, Dokumentarfilmerin, das Filmprojekt: "Jung, weiblich, ägyptisch".

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "futurezone europe" von S&D-Vizepräsident Hannes Swoboda und wird in Kooperation mit dem Renner-Institut abgehalten.

Zeit: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Ort: Renner-Institut, Europasaal, Hoffingergasse 33/Ecke Oswaldgasse, 1120 Wien

Anmeldung unter post@renner-institut.at

(Schluss) bj

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