Musiol: KindergartenpädagogInnen sollen so viel verdienen wie AHS-LehrerInnen

Grüne fordern einheitliche Ausbildung und höhere Einstiegsgehälter

Wien (OTS) - "KindergartenpädagogInnen erfüllen eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft und weil sie keine Lobby haben sind ihre Gehälter im Vergleich zu anderen PädagogInnen miserabel. Wir Grüne fordern seit Jahren eine bessere Bezahlung der KindergartenpädagogInnen. Ihr Gehalt muss auf das Niveau von AHS-LehrerInnen angehoben werden," sagt Daniela Musiol.

Die Grünen fordern, dass die Ausbildung der PädagogInnen vereinheitlicht wird. "Dies würde automatisch zu höheren Einstiegsgehältern führen und wir müssten uns nicht mehr fürchten, dass unsere Kindergärten und Schulen genug qualifiziertes Personal finden. So wie es jetzt ist, werden die KindergartenpädagogInnen in andere Bundesländer oder andere Berufe ausweichen, wo sie mehr verdienen", warnt Musiol.

Die Grünen begrüßen den gestrigen Vorschlag von Wolfgang Katzian die Kollektivverträge speziell für die so genannten Frauenberufe zu verbessern. Daniela Musiol, Frauensprecherin der Grünen macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass KindergartenpädagogInnen überhaupt keinen einheitlichen Kollektivvertrag haben. Sie fordert nun den Chef der Gewerkschaft der Privatangestellten Katzian dazu auf, sich speziell für KindergartenpädagogInnen einzusetzen. Musiol weist darauf hin, dass der fehlende KV auch zur schlechten Bezahlung der KindergartenpädagogInnen beiträgt und den eklatant Mangel an Personal erklärt.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0004