Leitl: Österreichs wirtschaftliche Interessenvertretung in Brüssel fest in weiblicher Hand

WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz wurde in Brüssel zur neuen Vizepräsidentin von EUROCHAMBRES gewählt

Wien (OTS/PWK762) - "Österreich nimmt einmal mehr eine Vorreiterrolle in Europa ein: Alle Spitzenpositionen der wirtschaftlichen Interessenvertretung sind seit gestern fest in weiblicher Hand", erklärte Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, nach der Wahl von WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz zur neuen Vizepräsidentin von EUROCHAMBRES in Brüssel. Martha Schultz wurde im ersten Wahlgang mit 2/3-Mehrheit als erste Frau ins Präsidium des Dachverbands der europäischen Industrie- und Handelskammern gewählt. Die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich Ulrike Rabmer-Koller ist Vizepräsidentin des europäischen Handwerksverbandes UEAPME. Angelika Winzig, Obfrau der Wirtschaftskammer Vöcklabruck, hat diese Funktion im europäischen Wirtschaftsbund SME UNION inne. Und das EU-Büro der WKÖ wird von Barbara Schennach geleitet.

Ein Drittel der europäischen Unternehmen - darunter viele kleine und mittlere - werden von Frauen geleitet. Martha Schultz sieht sich als Vertreterin dieser Unternehmen und aller anderen - vor allem kleinen und mittleren - in Europa: "Die europäische Politik muss in wirtschaftlichen Krisenzeiten KMU und ihre Entwicklung besonders unterstützen und fördern. KMU sind und bleiben der Schlüssel zu Europas wirtschaftlichem Erfolg", betonte Schultz. Sie habe im Familienunternehmen von Grund auf gelernt, was es heißt, ein Unternehmen zu leiten: "Diese praktische Erfahrung ist ein zusätzlicher Gewinn für EUROCHAMBRES. Ich kenne die Bedürfnisse und Probleme der Betriebe aus erster Hand."

Schultz wird als Vizepräsidentin von EUROCHAMBRES die Interessen der europäischen Unternehmer aktiv vertreten und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern: "Ich werde mich dafür einsetzen, dass EUROCHAMBRES als Stimme der europäischen Wirtschaft auch weiterhin in Brüssel gehört wird." (FA)

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