FPÖ-Kickl: Rechnungshof bestätigt FPÖ-Kritik am AMS

AMS muss vereinheitlicht und effizienter werden

Wien (OTS) - Der jüngst veröffentlichte Rechnungshofbericht über die Schulungen, die IT und die Jugendprogramme des Arbeitsmarktservices (AMS), bestätige die Kritik der FPÖ an den untauglichen Schulungsprogrammen von Hundstorfers Lieblingsinstitution, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Penibel liste der Rechnungshof auf, wie ineffizient und chaotisch die Schulungen teilweise ablaufen würden, so Kickl, der sich umfassende Reformschritte erwartet. "Der Bericht des Rechnungshofes kann nur so verstanden werden, dass sich im AMS massiv etwas ändern muss. Das gilt umso mehr angesichts der düsteren Konjunkturerwartungen und der damit verbundenen steigenden Arbeitslosigkeit", betonte Kickl, der die Schönrederei des vernichtenden Berichtes mit einem gewissen Realitätsverlust der handelnden Personen entschuldigte.

Derzeit koche jedes Bundesland sein eigenes Süppchen, was vielleicht bei AMS-Kochkursen zu begrüßen sei, nicht jedoch bei der dringend notwendigen Aus- und/oder Weiterbildung der AMS-Kunden, so Kickl, der eine bundesweite Vereinheitlichung forderte. Diese mache nicht nur die Effizienzkontrolle überprüf- und vergleichbar, sondern gewährleiste auch ein einheitliches Ausbildungsniveau, so Kickl.

Ebenso müsse das Angebot der Kurse auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden, so Kickl, der hier groben Unfug ortet. Zu häufig seien Klagen von Kursteilnehmern zu vernehmen, die auf für sie völlig unsinnige Kurse geschickt würden, fasste Kickl die zahlreichen Beschwerden, die bei der FPÖ einlangen würden zusammen. Einen 55-jährigen Goldschmied, der noch nie im Ausland gearbeitet hat, auf einen Spanisch-Kurs zu schicken, sei zwar originell, aber vermutlich nicht zielführend für seinen weiteren Lebensweg, nannte Kickl ein Beispiel für die kreative Kurs-Praxis beim AMS.

Besonders in der heutigen Zeit von steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Jobangeboten, habe das AMS die Chance sich als Top-Ausbildner zu positionieren, zumal die Steuermillionen für diese Institution sehr großzügig fließen würden, forderte Kickl einen Umbau des Arbeitsmarktservices. "Nicht der Sozialminister steht im Mittelpunkt, sondern der Arbeitslose, der beim AMS Hilfe erwartet", betonte Kickl.

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