JG-Tauß: Jugendstudie zeigt starke Generationensolidarität und bestätigt Forderungen der Jungen Generation

Kein Auseinanderdividieren der Generationen - es braucht Solidarität und Dialog

Wien (OTS/SK) - Die heute präsentierte Jugendstudie zeigt, dass eine starke Solidarität zwischen den Generationen herrscht. "Dass es in Österreich eine starke Solidarität zwischen Jung und Alt und einen breiten Konsens bezüglich der Wünsche der jüngeren und älteren Generation gibt, ist erfreulich und straft jene, die versuchen, Neiddebatten zwischen den Generationen zu schüren, Lüge", betont Tina Tauß, Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) heute, Montag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Der Jugendmonitor zeigt außerdem, dass sich Jung und Alt darüber einig sind, dass Österreichs Pensionssystem, aber auch die Arbeitswelt Reformen braucht - beides langjährige Forderungen der Jungen Generation", so Tauß. ****

Die Studie zeigt aber auch, dass Österreichs Jugend nur noch wenig Vertrauen in das staatliche Pensionssystem hat - und hier herrscht Handlungsbedarf, damit die junge Generation nicht den falschen Versprechungen unseriöser Privat-Versicherer glaubt und damit ihr Erspartes verliert. "Österreichs staatliches, umlagenfinanziertes Pensionssystem ist sicher und hat sich auch im Sturm der Finanzkrise als feste, stabile Säule erwiesen. Damit wir dieses gute System aber nachhaltig sichern können, muss das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche herangeführt werden", betont Tauß. Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat hier bereits zahlreiche Maßnahmen wie beispielsweise das Projekt "fit2work" umgesetzt, jetzt sei aber auch die Wirtschaft gefordert, so Tauß. "Es braucht mehr altersadäquate Arbeitsplätze und ein Ende des 'Abschiebens in die Frühpension'. Hier müssen wir die Betriebe stärker in die Pflicht nehmen", so die JG-Vorsitzende.

Auch in Sachen Durchrechnungszeitraum für die Pension plädiert Tauß für eine Reform. "Wir müssen die zehn Jahre mit dem niedrigsten Einkommen aus dem Durchrechnungszeitraum streichen. Diese Art der Durchrechnung benachteiligt vor allem Frauen und junge Menschen, die sich beispielsweise während des Studiums einige Jahre mit prekären Jobverhältnissen und Praktika über Wasser gehalten haben", so Tauß, die weiter festhält, dass der Schlüssel für die Zukunft der Pensionspolitik ganz klar im Dialog der Generationen liege. "Dieser funktioniert besonders auf Ebene der Sozialdemokratie sehr gut und wird intensiv geführt. Denn diese Erfahrungen und das Know-how der älteren Generation, gewürzt mit den modernen, neuen Ideen der Jugend, sind das Rezept für die Politik der Zukunft." (Schluss) sv/bj

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