Junge Wirtschaft sieht sich durch Jugendmonitor in Forderungen mehr als bestätigt

Wie viele Beweise braucht die Politik noch, um endlich in die Gänge zu kommen?

Wien (OTS/PWK758) - "Die heute im Jugendmonitor präsentierten Ergebnisse unterstreichen einmal mehr den dringenden Handlungsbedarf beim Thema Pensionen und die realistische Einschätzung der Jugend", kommentiert Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, die aktuellen Zahlen aus der BMWFJ-Jugendbefragung. Die Junge Wirtschaft fordert seit langem tiefgreifende und nachhaltige Reformen des Pensionssystems, um auch für die junge Generation eine Altersversorgung sicherzustellen. "Wie viele Umfragen, Studien und internationale Rankings braucht Österreich noch, damit die Entscheidungsträger den Ernst der Lage erkennen", fragt Roth im Zusammenhang mit den heute vorgestellten Umfragedaten.

Zum von SJ-Vorsitzenden Moitzi angesprochenen Generationenkonflikt stellt Roth klar: "In Wirklichkeit geht es nicht um einen Auseinandersetzung zwischen Generationen, sondern um die Schaffung eines nachhaltigen Pensionssystem, in dem die Pensionisten von heute UND morgen faire und finanzierbare Pensionen bekommen, ohne das Staatsbudget zu sprengen."

Was notwendig wäre um rasch erste Erfolge sicherzustellen und Sicherheit zu geben, ist für die Junge Wirtschaft klar. "Es braucht endlich klare Maßnahmen, um das Land vor dem "Pensionsschock" zu bewahren", so Roth. Diese Maßnahmen sind die sofortige Abschaffung der Hacklerregelung, die Angleichung des faktischen und gesetzlichen Pensionsantrittsalters und eine möglichst rasche Angleichung des Pensionsantrittsalters bei Männern und Frauen. (AC)

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