6 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 4 am Wochenende

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 42. Woche d. J., vom 17. Oktober bis zum 23. Oktober 2011 auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

42. Woche 17.10. - 23.10.2011 Zahl der Zahl der Anmerkung tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2011 6 6 Im Vergleich 2010 6 7 Wochenende 21.10. - 23.10.2011 Zahl der Zahl der Anmerkung tödlichen Unfälle Verkehrstoten 2011 4 4 im Vergleich 2010 1 1

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 2 Pkw-Lenker, 1 Pkw-Insasse, 1 Lenker eines Mähdreschers, 1 Radfahrer und 1 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (1), Vorrangverletzung (1), Unachtsamkeit (1), Umkehren auf Vorrangstraße (1), Fehlverhalten Fußgänger (1) und unbekannte Ursache (1) festgestellt werden.

Alkoholisierung war bei einem Unfall Mitursache.
Ein 17-jähriger Radfahrer kam von einem von ihm befahrenen Gehweg ab, fuhr über die Uferböschung in einem Fluss und ertank.
2 der 6 Unfälle waren Alleinunfälle.

2 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.
Ein 69-jähriger Lenker eines Mähdreschers übersetzte einen mittels Andreaskreuz und Stopptafel gesicherten Bahnübergang, übersah einen Triebwagen der ÖBB und verstarb unmittelbar nach der Kollision.

Verkehrstote (6) nach Straßenarten:
Autobahnen (0)
Schnellstraßen (0)
Landesstraßen B (1)
Landesstraßen L (2)
Gemeindestraßen (2)
Gehweg (1)

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche davon am Wochenende Burgenland - - Kärnten 1 1 Niederösterreich - - Oberösterreich 1 - Salzburg - - Steiermark 2 1 Tirol 2 2 Vorarlberg - - Wien - - Österreich 6 4

Vom 1. Jänner bis zum 23. Oktober dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 439 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende August 2011), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 460 und im Jahr 2009 527 Menschen tödlich.

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