Aufgeschlossenes Österreich: Zwei Drittel vertrauen Komplementärmedizin

Karmasin-Motivforschung befragte Österreicher zu ihrer Einstellung zur Komplementärmedizin: Homöopathie, Akupunktur am bekanntesten; Tibetische Medizin bereits hohe Bekanntheit.

Wien (OTS) - Wenn es um ihre Gesundheit geht, zeigen sich die Österreicher sehr aufgeschlossen für andere Kulturen. Karmasin Motivforschung präsentierte im Oktober eine Studie zur Komplementärmedizin. Diese zeigt nicht nur eine positive Einstellung der Bevölkerung zu komplementärmedizinischen Methoden, sondern auch ihren Wunsch nach Veränderungen im bestehenden Gesundheitssystem. So wünschen sich mehr als drei Viertel der Österreicher eine persönlichere Behandlung durch Ärzte und fast ebenso viele legen Wert auf pflanzliche Heilmittel bei der Behandlung. Zwei Drittel der Österreicher vertrauen komplementärmedizinischen Angeboten. Auffälliges Detail: Neben Akupunktur und Homöopathie wird auch die noch wenig verbreitete Tibetische Medizin positiv bewertet. Am aufgeschlossensten für andere Behandlungsmethoden sind laut Gesundheitstypen-Einteilung von Karmasin der "Naturorientierte" (39 %) und der "Offene Typ" (43 %). Nur knapp 18 Prozent stehen der Komplementärmedizin skeptisch gegenüber ("Schulmedizin-Orientierter Typ").

"Die Österreicher vertrauen zwar der klassischen schulmedizinischen Behandlung, sie sind jedoch auch an ergänzenden Angeboten interessiert", fasst Dr. Sophie Karmasin von Karmasin-Motivforschung die wichtigsten Studienergebnisse zusammen: So ist ein Drittel der Österreicher (33 %) mit der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Ärzte bzw. Fachärzte sehr zufrieden, für mehr als die Hälfte der österreichischen Bevölkerung (57 %) kommen aber auch andere Behandlungsmethoden als die klassische Schulmedizin in Frage.

Ärzte im Stress: 78 % der Österreicher wünschen sich zeitintensivere Behandlung

Trotz der allgemeinen Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung wünschen sich 78 Prozent der Österreicher eine zeitintensivere Behandlung durch Ärzte. Der Großteil der Befragten (81 %) ist zudem der Meinung, dass Ärzte mehr auf den Einzelnen eingehen sollten. Auch der Wunsch, pflanzliche Heilmethoden in die Behandlung mit einzubeziehen, ist bei zwei Drittel der Österreicher (73 %) erkennbar. "Generell kann die österreichische Bevölkerung der Komplementärmedizin viel abgewinnen: 77 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer haben eine (sehr) positive Einstellung. Die unter den Österreichern bekanntesten komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden, also Methoden, die die Schulmedizin ergänzen können, sind übrigens Homöopathie und Akupunktur mit je 82 Prozent", so Dr. Sophie Karmasin.

Die Methoden sind aber nicht nur bekannt, sondern knapp jeder Zweite (46 %) hat bereits Erfahrung mit Komplementärmedizin gemacht. Fast alle, die sich einer Behandlung unterzogen haben, waren (sehr) zufrieden damit (91 %). Auffällig dabei ist, dass die Einnahme komplementärmedizinischer Heilmittel nach wie vor in Frauenhänden liegt: 71 Prozent der Frauen sind bereit, zu Heilkräutern & Co. zu greifen, während es bei den Männern knapp über die Hälfte (51 %) sind. Daran schließt sich auch die Bereitschaft von 39 Prozent der österreichischen Bevölkerung, höhere Kosten für komplementärmedizinische Behandlungsmethoden zu übernehmen.

Jeder Zweite findet Konzept der Tibetischen Medizin "sehr ansprechend"

Neben Akupunktur und Homöopathie ist auch das Konzept der Tibetischen Medizin bereits überraschend weit unter den Österreichern verbreitet und schneidet sehr positiv ab: 58 Prozent halten es für (sehr) ansprechend. Kein Wunder, erfüllt es doch all jene Wünsche, die die Österreicher an ihre medizinische Behandlung haben. In der Tibetischen Medizin nimmt das Arzt-Patienten-Verhältnis einen wichtigen Stellenwert ein: Der Tibetische Arzt begegnet seinen Patienten mit Mitgefühl und nimmt sich Zeit für ihre Anliegen.

"Komplementärmedizin ist willkommene Ergänzung zur Schulmedizin"

Traditionelle, nach tibetischer Rezeptur hergestellte, Arzneimittel gibt es übrigens auch in Österreich. Padma ist der einzige Hersteller von Tibetischen Vielstoffgemischen im Westen. Das Unternehmen versteht sich als Brückenbauer zwischen den Kulturen und führt mit dem Produkt Padma Circosan(R) das erste traditionell pflanzliche Arzneimittel der Asiatischen Medizin, das vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen in Österreich registriert wurde. Es basiert auf einer Kräuterrezeptur der Tibetischen Medizin, die die Durchblutung fördert. "Die Studienergebnisse beweisen, dass die österreichische Bevölkerung einen ganzheitlichen Zugang zur Gesundheit sucht. Als Anbieter tibetischer Vielstoffgemische fühlen wir uns dadurch bestätigt. Wir können erfüllen, was sich die Österreicher von komplementärmedizinischen Kräuter-Arzneimitteln erwarten", erklärt Wolfgang Wacek, Geschäftsführer der für den Padma-Vertrieb in Österreich zuständigen Sanova Pharma GesmbH. Tatsächlich scheint die Tibetische Medizin auch in Bezug auf die Anwendungsgebiete den Nerv der Österreicher zu treffen. "Die Studie zeigt, dass die Österreicher neben Kopfschmerzen vor allem bei Nervosität und Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, aber auch zur Entgiftung und bei Durchblutungsstörungen auf komplementärmedizinische Behandlungsmethoden zurückgreifen. Dies entspricht den Anwendungsgebieten der in Österreich erhältlichen Padma Produkte nach tibetischer Rezeptur", sagt Wacek.

Wunsch nach Suche von Krankheitsursachen statt reiner Symptombehandlung

Für den Großteil der Österreicher ist es durchaus vorstellbar, ein komplementärmedizinisches Arzneimittel einem chemisch-synthetischen Arzneimittel vorzuziehen, sagt Dr. Sophie Karmasin: "Dass die Wirkung von komplementärmedizinischen Heilmitteln langsamer einsetzt, ist für knapp über 60 Prozent der Befragten kein Problem. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Österreicher Wert auf eine ganzheitliche Behandlung legen: Gut zwei Drittel (71 %) haben nämlich den Eindruck, dass die klassische Schulmedizin eher Symptome behandelt, als sich auf die Suche nach den Krankheitsursachen zu machen." Genau hier setzen komplementärmedizinische Behandlungsmethoden wie die Tibetische Medizin an: Diese sieht Krankheit nicht als von außen auferlegt an, sondern als etwas, das im Körper entsteht. Eine Behandlung nach Tibetischer Medizin beginnt daher im intensiven Gespräch mit einer ausführlichen Suche nach der Ursache. Erst dann werden Arzneien - sie bestehen ausschließlich aus Heilkräutern und Mineralien - angewendet. Tibetische Kräuterarzneien sind Vielstoffgemische, deren Wirkung sich aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe ergibt. Diese sind so auf einander abgestimmt, dass sie einander verstärken, ergänzen oder allfällige unerwünschte Wirkungen abschwächen.

Österreicher legen Wert auf die Meinung der Ärzte und der Familie

Wem die Österreicher im Gespräch über medizinischen Fragen am meisten Glauben schenken, erklärt Dr. Sophie Karmasin: "Um sich bei gesundheitlichen Beschwerden bzw. Gesundheitsfragen zu informieren, wird in erster Linie der Hausarzt oder der entsprechende Facharzt zu Rate gezogen (89 %). Mit 48 Prozent legt knapp die Hälfte der Österreicher Wert auf die Meinung der Familie und fast genauso viele erkundigen sich beim Apotheker (43 %)." Und während sich immerhin noch 17 Prozent der Österreicher im Internet bzw. über Zeitungen oder Magazine (15 %) informieren, spielt das Fernsehen als Informationsquelle bei medizinischen Fragen mit fünf Prozent eine untergeordnete Rolle.

Die drei Gesundheitstypen in Österreich

Wie es neben der klassischen Schulmedizin mit dem Vertrauen gegenüber komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden bestellt ist, kategorisierte Karmasin-Motivforschung aus den Ergebnissen der Befragung und definierte drei verschiedene Gesundheitstypen:
Kennzeichnend für den "Naturorientierten" (39 %) ist die Offenheit und das große Vertrauen für andere Behandlungsmethoden als die klassische Schulmedizin. Im Krankheitsfall nutzt er primär Hausmittel und kaum chemisch-synthetische Arzneimittel. Der "Offene" (43 %) schenkt sowohl der Schulmedizin als auch komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden Glauben, auch wenn er mit diesen noch kaum Erfahrung gemacht hat. Ausschließlich auf die Schulmedizin hingegen stützt sich der "Schulmedizin-Orientierte" Typ (18 %). Er kann sich demnach auch kaum vorstellen, auf andere Behandlungsmethoden wie Heilkräuter, homöopathische Mittel oder Vitamine zurückzugreifen. "Die Betrachtung der drei Gesundheitstypen verdeutlicht, dass die überwiegende Mehrheit der Österreicher komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden als willkommene Ergänzung zur schulmedizinischen Infrastruktur sieht und Wert auf pflanzliche Arzneimittel legt", so Sanova-Geschäftsführer Wolfgang Wacek.

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker!
Die Anwendung dieses traditionell pflanzlichen Arzneimittels bei Beschwerden wie kalten Händen und Füßen mit Kribbeln und bei Wadenschmerzen beim Gehen beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung. PadmaC_2011_004

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