Erfolgreiches Übersetzungsprogramm TRADUKI setzt seine Erweiterung durch den Beitritt Kroatiens fort

TRADUKI soll Modell in der EU werden

Wien (OTS) - Kroatien wird mit heutigem Tage Mitglied des erfolgreichen Übersetzungsprogramms TRADUKI, eines Private-Public Partnerships zwischen dem Bundesministerium für internationale und europäische Angelegenheiten, KulturKontakt Austria, dem deutschem Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut, Pro Helvetia, der S.Fischer-Stiftung und der Slowenischen Buchagentur. Nina Obuljen, Staatssekretärin im kroatischen Kulturministerium, unterzeichnete heute in Berlin mit den TRADUKI-Partnern die entsprechenden Beschlüsse zur Erweiterung der Rahmenvereinbarung.

"Die Erweiterung von TRADUKI ist ein schönes Zeichen für das künftige EU-Mitglied Kroatien und entspricht dem Wunsch, weitere Partner aus dem südosteuropäischen Raum für diese Kooperation zu gewinnen" erklärte der Leiter der Kulturpolitischen Sektion des Außenministeriums, Botschafter Martin Eichtinger anlässlich der Unterzeichnung. "Für das Außenministerium, das als Gründungsmitglied an dieser Initiative teilnimmt, stellt TRADUKI eine wichtige kulturpolitische Aufgabe im Sinne der "europäischen Perspektive" für den Balkan und das bessere Kennenlernen und Verständnis der Region dar. TRADUKI gehört zu den erfolgreichsten bestehenden Übersetzungsprogrammen und sollte der Europäischen Union als "best practice" für andere Regionen der EU und ihrer Nachbarschaft dienen", so Eichtinger weiter.

Das Übersetzungsprogramm entstand im Jahre 2007 in Vorgesprächen im Außenministerium in Wien und wurde 2008 offiziell unter dem Namen TRADUKI gegründet. Bisher wurden mehr als 300 Bücher in den Bereichen Belletristik und Sachbuch aus dem Deutschen in die Sprachen Südosteuropas, aus diesen Sprachen ins Deutsche und zwischen den Sprachen der Region bearbeitet und übersetzt.

Da TRADUKI Übersetzungs- und Lizenzgebühren, aber keine Druck-oder Vertriebskosten übernimmt, reguliert es den Buchmarkt auf sanfte Weise, ohne Verlage direkt zu subventionieren und dadurch den Buchmarkt zu verzerren. Es wendet strenge Auswahlkriterien und Qualitätskontrollen an, die TRADUKI einen hohen Stellenwert bei allen Kennern der Literaturszene eingebracht haben.

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